Abschnitt 2
Infos
- Seite: S. 47 (Z. 28)- S. 58 (Z. 10)
- Ort: Strafkolonie
- Zeit: unbekannt
- Personen: Offizier, Reisender, Verurteilter
Inhalt
- Ein Riemen, der für das Handgelenk bestimmt war, geht kaputt. (S. 47, Z. 28)
- Der Verurteilte muss sich erbrechen. Der Offizier gibt dem Kommandanten wütend die Schuld, da einen Tag vor der Exekution keine Nahrung mehr verabreicht werden sollte.
- Der neue Kommandant scheint nicht sowie der Offizier großer Befürworter des Apparaten zu sein.
- Der Offizier berichtet dem Reisenden weiterhin völlig begeistert und fasziniert von dem Apparaten und lobt den früheren Kommandanten insbesondere seine Überzeugungskraft und Macht (S. 47, Z. 39 ff.)
- Der Offizier spricht von sich als einziger letzter Vertreter diese Hinrichtung, da außer ihm keine anderen Anhänger mehr vorhanden sind.
- Die Exekutionsart gilt als „Lebenswerk“ (S. 49, Z. 32) des alten Kommandanten fungierte als Attraktion und führte in der Vergangenheit zu einem hohen Andrang von Zuschauern.
- Er möchte, dass der Reisende für diesen erfahrenen Vorteil des Apparaten einsteht, ihn als positiv bewirbt und bittet ihn um Hilfe zur Überzeugung des neuen Kommandanten. (S. 53, Z. 10)
- Der Reisende möchte sich nicht öffentlich negativ über den Apparaten äußern. Er findet es bedenklich, sich als Außenstehender in fremde Verhältnisse einzumischen und sieht sich selbst weder als Bürger der Strafkolonie noch des Staates, dem sie angehört. (S. 48, Z. 8)
- Als Reisender sieht er seine Aufgabe, sich das Exekutionsverhalten anzusehen, aber nicht mit der Absicht, etwas ändern zu wollen, da er als Fremder still sein möchte. (S. 48, Z. 12 ff.)
- Später macht er dem Offizier wortwörtlich klar, dass er sich als Gegner des Verfahrens versteht. (S. 55, Z. 17)
- Er erkennt „die Ungerechtigkeit des Verfahrens [und] die Unmenschlichkeit der Exekution.“ (S. 48, Z. 17 f.)
- Trotzdem überlegt er, ob seine Einladung zur Exekution auch eine Art Urteil über diese verlangt. (S. 48, Z. 24)
- Der Offizier geht auf den Standpunkt des Reisenden nicht ein und bleibt stumm.
- Der Reisende äußert seinen geplanten Heimtritt. (S. 55, Z. 41)
- Am Ende spricht der Offizier den Verurteilten frei, der ihm zunächst gar nicht glauben mag. (S. 56, Z. 9)