Lerninhalte in Deutsch
Abi-Aufgaben LF
Lektürehilfen
Lektüren
Basiswissen
Inhaltsverzeichnis

Fünfter Aufzug

Der fünfte Aufzug aus Iphigenie auf Tauris handelt davon, wie Thoas von Iphigenies Fluchtplänen erfährt und sie schließlich in Frieden ziehen lässt.

Erster Auftritt

Infos

  • Zeile: 2 - 20 
  • Ort: Hain vor Dianas Tempel
  • Personen: Thoas, Arkas

Inhalt

  • Arkas kehrt irritiert zu Thoas zurück und berichtet ihm, dass er nicht weiß, ob Iphigenie den Gefangenen hilft. Dass sie eine heilige Weihe machen will, kommt ihm wie ein Vorwand vor
  • Außerdem erzählt er von dem Gerücht, dass das Schiff der Gefangenen versteckt in einer Bucht vor Anker liegen soll
  • Thoas fordert, dass Iphigenie zu ihm kommt, dass Arkas das Ufer absuchen lassen und den Hinterhalt abwehren soll 

Zweiter Auftritt

Infos

  • Zeile: 2 - 22
  • Ort: Hain vor Dianas Tempel
  • Personen: Thoas

Inhalt

  • Thoas bleibt allein zurück und hält einen Monolog
  • Der König ist sauer auf Iphigenie und sauer auf sich selbst
  • Thoas glaubt, dass Iphigenie so undankbar handelt und sein Werben ablehnt, weil er zu gutmütig zu ihr war
  • Er ärgert sich, dass sie sein Herz gewinnen konnte und schwört sich ihr nun zu widerstehen

Dritter Auftritt

Infos

  • Zeile: 2 - 232
  • Ort: Hain vor Dianas Tempel
  • Personen: Iphigenie, Thoas

Inhalt

  • Thoas will von Iphigenie wissen, warum sie das Opfer aufschiebt
  • Iphigenie will sich von ihm nicht gebieten lassen, dass sie Menschen töten soll. Als er sich auf das alte Gesetz auf Tauris beruft, erklärt sie, dass jeder Fremde heilig sei. Außerdem erklärt Iphigenie, dass sie mit dem Schicksal der Gefangenen mitfühlen kann, da sie einst auch auf dem Altar geopfert werden sollte
  • Weil Thoas von ihr Gehorsam fordert, wirft sie ihm vor, ihre schwache Position als Frau auszunutzen. Ein Mann könnte sich im Kampf wehren, sie aber nicht
  • Thoas erkennt, dass die beiden Gefangenen Iphigenie mehr bedeutet. Daraufhin offenbart diese ihm, dass die beiden Griechen sind und Orest ihr Bruder ist. Auch den Orakelspruch des  Apoll und den Fluchtplan enthüllt sie Thoas mit der Bitte, dass er nach ihrer Offenheit Gnade walten lässt
  • Die Reaktion des Königs macht Iphigenie Angst. Sie fleht ihn an, sie zuerst zu töten, weil sie Orest und Pylades nicht ins Gesicht schauen kann, nachdem sie ihr Schicksal besiegelt hat
  • Thoas vermutet, dass die Gefangenen Iphigenie hereingelegt haben und ihren sehnlichsten Wunsch für sich nutzen. Iphigenie beteuert aber, dass Orest wirklich ihr Bruder ist
  • Sie erinnert Thoas an sein Versprechen, sie nach Hause gehen zu lassen, wenn sich diese Möglichkeit ergibt
  • Thoas reagiert wütend

Vierter Auftritt

Infos

  • Zeile: 2 - 36
  • Ort: Hain vor Dianas Tempel
  • Personen: Iphigenie, Thoas, Orest

Inhalt

  • Orest ruft seine Leute zur Hilfe auf und kommt bewaffnet herbei, um mit Iphigenie zu fliehen
  • Thoas, den Orest erst dann sieht, zückt sein Schwert
  • Iphigenie stoppt die beiden, damit sie nicht den heiligen Ort entweihen
  • Als Orest fragt, wer der andere ist, nennt Iphigenie Thoas ihren zweiten Vater. Sie offenbart Orest, dass sie ihr Schicksal in seine Hand gelegt hat, weil sie es nicht übers Herz brachte, ihn zu verraten
  • Orest steckt sein Schwert weg und will wissen, wie Thoas denkt

Fünfter Auftritt

Infos

  • Zeile: 2 - 24
  • Ort: Hain vor Dianas Tempel
  • Personen: Iphigenie, Thoas, Orest, Pylades, Arkas

Inhalt

  • Pylades will Orest zur Eile treiben, weil die Gefährten bekämpft werden und stößt dabei auf seinen Freund im Gespräch mit dem König
  • Auch Arkas kommt hinzu und lobt Thoas, der friedlich mit den Feinden spricht. Er berichtet Thoas, dass auf sein Geheiß hin das Schiff der Feinde in Flammen gesetzt werden kann
  • Thoas schickt ihn mit dem Befehl weg, den Kampf zu stoppen, so lange er mit Orest redet
  • Auch Orest schickt daraufhin Pylades weg, um die Krieger zurückzurufen

Sechster Auftritt

Infos

  • Zeile: 2 - 166
  • Ort: Hain vor Dianas Tempel
  • Personen: Iphigenie, Thoas, Orest

Inhalt

  • Iphigenie ruft Thoas und Orest dazu auf, friedlich miteinander umzugehen
  • Thoas hält seinen Zorn zurück und fordert ruhig einen Beweis von Orest, dass er Iphigenies Bruder ist
  • Orest zeigt ihm sein Schwert, mit dem Agamemnon in Troja kämpfte und schließlich ermordet wurde. Nachdem er dies damals dem Mörder abgenommen hatte, bat er die Götter darum, dass er damit immer siegen wird. Er bittet Thoas, das in einem Kampf gegen einen königlichen Krieger beweisen zu dürfen
  • Thoas will selbst gegen Orest antreten
  • Iphigenie stoppt die Männer, weil der Tod einer der beiden sie unglücklich machen würde. Außerdem erklärt sie Thoas, dass sie selbst mehrere Beweise von Orest erfragt hat
  • Thoas sieht trotzdem keine Möglichkeit für Frieden, weil Orest ihn bestehlen wollte
  • Orest erklärt daraufhin, dass er das Bild der Göttin nicht mehr stehlen will. Er hat erkannt, dass Apoll in seinem Orakelspruch nicht Diana, sondern Iphigenie meinte 
  • Iphigenie fleht Thoas an, Orest zu glauben und sie gehen zu lassen in einer edlen Tat
  • Als Thoas sie mit einem nüchternen „So geht“ wegschicken will, bittet sie ihn darum, ihnen seinen Segen zu geben. Weil sie ihn wie einen Vater sieht, will Iphigenie ihn nicht verlassen, wenn er Widerwillen hegt
  • Thoas schenkt ihr ein „Leb wohl!“

Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!

monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?