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Schauerroman

Neben der Lesart als Bildungsroman kann Das Parfum auch als Schauerroman interpretiert werden.

Was macht den Schauerroman aus?

  • Das Übernatürliche und Unkonventionelle wird thematisiert
  • Soll beim Leser Schrecken, Angst und Schauer wecken
  • Schauplätze meist dunkle, abgelegene Orte
  • Beliebte Thematik: Unschuldige Jungfrauen, die von Bösewichten gejagt werden; gepeinigte Opfer oder Geistererscheinungen
  • Figurenkonstellation meist nach dem Schema Gut vs. Böse
  • Typisch in auktorialer Erzählweise
  • Spannungsaufbau durch Perspektivwechsel und Auslassungen

Das Parfum als Schauerroman

  • Grenouilles als fiktive Figur; sein extremer Geruchssinn und seine Geruchlosigkeit sind nicht real
  • Er hat etwas Gespenstisches, da die Mitmenschen ihn nicht riechen und damit nicht wahrnehmen können
  • Auf seine Mitmenschen wie die Amme oder den Pater wirkt er teuflisch; Teufelsmerkmal Klumpfuß
  • Wie durch ein Wunder überlebt Grenouille allerhand Krankheiten
  • Als typischer Bösewicht jagt er Jungfrauen wegen ihres Duftes
  • Unrealistisch, den Geruch von Menschen zu einem Parfüm verarbeiten zu können
  • Schauplatz ist zunächst der „allerstinkendste Ort“ (S. 7) in Frankreich; später die Verschläge bei Gerber Grimal oder bei Madame Arnulfi sowie die Höhle auf dem Plomb du Cantal
  • Auktorialer Erzähler
  • Spannungsaufbau, vor allem, indem Grenouilles Mordpläne nicht erzählt werden

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