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Basiswissen
Inhaltsverzeichnis

Bild 1-3

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Infos

  • Seite: 7-22
  • Ort: Padua in Italien, Studierzimmer von Galilei
  • Zeit: ein Morgen im Jahr 1609
  • Personen: Galileo Galilei, Andrea, Frau Sarti, Ludovico, der Kurator

Inhalt

  • Galileo zeigt seinem Schüler ein Astrolab, welches „zeigt, wie sich die Gestirne um die Welt bewegen, nach Ansicht der Alten“ (S. 8, Z. 1f) und erklärt dem Studierenden, wie das Gerät funktioniert
  • Außerdem weist Galileo daraufhin, dass schon bald eine „neue Zeit“ (S. 9, Z. 24) anbrechen würde, die die alten, bisherigen Weltkenntnisse überholt und beispielsweise beinhaltet, dass es „[...] Neue Kontinente“ (S. 9, Z. 7) gibt, sich jedoch auch in der Astronomie neue Erkenntnisse etablieren werden (S. 10)
  • Der Lehrer versucht zudem seinem Schüler die Berechnungen des Kopernikus zu veranschaulichen, welche beweisen, dass die Erde um die Sonne, und nicht andersherum, kreist. Da Andrea Schwierigkeiten besitzt, diesen Sachverhalt nachzuvollziehen, nimmt Galilei einen Stuhl zur Hilfe, welcher die, sich um die eigene Achse drehenden Erdkugel symbolisieren soll
  • Die Mutter des jungen Schülers, Frau Sarti, betritt das Studierzimmer und äußert ihren Unmut darüber, dass Galileo ihrem Sohn „lauter unheiliges Zeug“ (S. 12, Z. 16) beibringen würde. Sie ist nicht empfänglich für Galileos neue Weltanschauungen und steht diesen eher skeptisch gegenüber
  • Ludovico Marsili, „ein reicher junger Mann“ (S. 14, Z. 12) möchte Privatstunden bei Galilei nehmen, um sein Wissen zu erweitern, merkt jedoch an, dass er kein Interesse für Wissenschaften, sondern eher für Pferdezucht besitzt. Als der Besucher dem Lehrer von der Erfindung des Fernrohrs erzählt, welches vor Kurzem erst in Amsterdam erschien, macht sich Galileo Notizen dazu
  • Kurz darauf erscheint der Kurator, welchem den Wunsch Galileis nach einer Gehaltserhöhung ablehnt, ihm jedoch empfiehlt, eine neue Erfindung herauszubringen. Der Lehrer meint daraufhin, dass er möglicherweise eine Idee habe und denkt dabei an die Notizen zur Erfindung des Fernrohrs
  • Der Lehrer Galilei weist seinen Schüler Andrea dazu an, über die wissenschaftlichen Pläne der beiden das Stillschweigen zu bewahren

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Infos

  • Seite: 23-26
  • Ort: Venedig in Italien, das große Arsenal von Venedig
  • Zeit: keine nähere, zeitliche Angabe
  • Personen: Galileo Galilei, Sagredo, Virginia, Ludovico, venezianische Ratsherren

Inhalt

  • Vor dem großen Arsenal in Venedig stellt Galilei seine „neue“ Erfindung, das Fernrohr vor. Laut dem Lehrer bildet dieses Gerät die „Frucht siebzehnjähriger geduldiger Forschung“ (S. 23, Z. 25f)
  • Bis auf das Innenfutter der Schatulle des Teleskops, welche bei dem holländischen grün gewesen war und bei Galileis Modell in roter Farbe gehalten ist (S. 25), unterscheidet sich das Gerät nicht maßgeblich von seinem Vorbild. Galileo ist der Meinung, er „habe es verbessert“ (S. 25, Z. 19)
  • Die neue Erfindung scheint erfolgreich vom Arsenal und dem anwesenden Dogen als wertvoller Neuzugang in der Inventarkammer der wissenschaftlichen Errungenschaften aufgenommen zu werden

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Infos

  • Seite: 27-39
  • Ort: Padua in Italien, das Studierzimmer von Galilei
  • Zeit: der 10. Januar 1610
  • Personen: Galileo Galilei, Sagredo, Virginia, Frau Sarti, der Kurator

Inhalt

  • Zurück in Padua teilt Galilei seine Entdeckung, der Mond sei ebenso ein Planet mit „Gebirgen und Wäldern und Gewässern“ (S. 28, Z.16) wie die Erde, mit seinem Freund und Vertrauten Sagredo. Der Blick durch das Fernrohr ermöglicht es den beiden, weit Entferntes genauer betrachten zu können
  • Sagredo erinnert seinen Freund daran, dass „vor noch nicht zehn Jahren“ (S. 28, Z. 26) „ein Mensch [dafür] in Rom verbrannt worden“ (S. 28, Z. 26f) war, die Behauptung gemacht zu haben, dass der Mond ebenso ein Stern wie die Erde und demzufolge landschaftlich ähnlich beschaffen sei
  • Der Kurator konfrontiert den Mathematiker mit der Kunde, dass es bereits ein niederländisches Fernrohrmodell gäbe, welches „für ein Butterbrot verkauft“ (S. 30, Z. 7) wird von „gewöhnlichen Straßenhändlern“ (S. 30, Z. 6). Galilei, der bereits über das Vorgängermodell Bescheid weiß, nimmt die Aufregung und das Ärgernis des Kurators gelassen auf, da er bereits die 500 Skudi für die Erfindung erhalten hat
  • Sagredo und Galileo berechnen die Bewegungen der Sterne um Jupiter. Da sie im darauffolgenden Aufzug immer noch am Rechnen sind und in „Wintermänteln“ (S. 32, Z. 15) auftreten, ist von einer zeitlich aufwändigen Recherche auszugehen
  • Als die beiden nach langen Untersuchungen der Bewegungsverläufe der Sterne um Jupiter herum herausfinden, dass es sich bei dem Planet Jupiter um „ein Gestirn [handelt], um das ein anderes sich dreht“ (S. 32, Z. 18), kann sich Galilei kaum vor Enthusiasmus halten. Sagredo wiederum hält den Eifer seines Freundes zurück, indem er auf die Gefahren hinweist, die derartig bahnbrechende Entdeckungen für den Mathematiker bedeuten würden
  • Entgegen Sagredos Warnungen macht Galileo gegenüber Frau Sarti Andeutungen darüber, dass sich die Planeten um die Erde möglicherweise um die Erde und auch andersherum drehen könnten. Andreas Mutter allerdings erkennt nicht die Ernsthaftigkeit, mit welcher der Lehrer ihres Sohnes über das Planetensystem spricht und ist vielmehr belustigt über dessen scheinbar blühende Fantasie
  • So inständig Sagredo Galileo Galileo auch davon abrät, so fest steht der Entschluss des Mathematikers und Lehrers, an den Hof nach Florenz gehen zu wollen. Sagredo fürchtet sich um seines Freundes Willen, der will davon jedoch nichts wissen und ist sich sicher, dass die Vernunft der Menschen über die Angst vor dem Unbekannten siegen wird

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