Lerninhalte in Deutsch
Abi-Aufgaben LF
Lektürehilfen
Lektüren
Basiswissen
Inhaltsverzeichnis

Akt 5

Im fünften Akt kommt es zum Fechtkampf zwischen Hamlet und Laertes, der für den König mit vergifteter Klinge kämpft. Der Plan scheitert allerdings und am Ende sterben Königin, König, Laertes und Hamlet.

Erste Szene

Infos

  • Seite: 118 - 128
  • Ort: Kirchhof
  • Personen: Totengräber, Hamlet, Horatio, König, Königin, Laertes, Gefolge und Priester

Inhalt

Zwei Totengräber heben ein Grab aus. Sie wundern sich darüber, dass Ophelia ein christliches Begräbnis bekommt, obwohl sie sich ertränkt hat. Einer der beiden geht, dannn kommen Hamlet und Horatio vorbei.
Hamlet kritisiert, dass der Totengräber bei seiner Arbeit singt. Als der Totengräber dann einen Schädel ausgräbt und wegschaufelt, regt Hamlet sich weiter auf. Er sinniert darüber, wem die Schädel gehört haben könnten und dass der Totengräber wegen Körperverletzung angeklagt werden sollte. Dann spricht er den Totengräber an. Hamlet erkundigt sich, für wen das Grab ist. Eine richtige Antwort bekommt er nicht. Der Totengräber weicht immer mit Doppeldeutigkeiten aus und spricht plötzlich von Hamlet, der irr geworden und nach England geschickt worden ist. Das Gespräch wird von einer Prozession unterbrochen.
Hamlet sieht den König, die Königin, Laertes und den Priester kommen und fragt sich, wer begraben wird. An der kleinen Grupper erkennt er, dass der Leichnam Selbstmord begangen haben muss. Er versteckt sich mit Horatio.
Der Priester erklärt Laertes, dass er keine Gebete sprechen wird. Lediglich mit Blumen und Geläut wird Ophelia verabschiedet. Laertes springt plötzlich ins Grab und klagt. Da hört Hamlet Ophelias Namen, tritt hervor und springt ebenfalls in die Grube, um zu sehen, wer seine geliebte Ophelia beweint. Die beiden ringen miteinander. Horatio und einige Männer trennen die beiden. Hamlet will Laertes‘ Klagen nicht hören, weil er Ophelia viel mehr geliebt hat. Dann geht er mit Horatio davon.
Der König bittet Laertes, sich auf den gemeinsamen Plan zu besinnen und Hamlet nicht überstürzt anzugreifen.

Zweite Szene

Infos

  • Seite: 128 - 141
  • Ort: Saal im Schloss
  • Personen: Hamlet, Horatio, Osrick, Edelmann, König, Königin, Laertes, Gefolge, Fortinbras, englischer Gesandter

Inhalt

Zurück im Schloss berichtet Hamlet Horatio davon, dass er nachts auf dem Schiff den Gesandten einen Brief des Königs abnahm. Darin drohte der König dem Empfänger, dass Hamlet getötet werden müsse. Hamlet hatte deshalb eine neue Order im Namen des Königs geschrieben, die den Tod der Überbringer Rosenkranz und Güldenstern forderte.
Hamlet erklärt Horatio, dass er sich schnellstmöglich an Claudius rächen will. Mit Laertes dagegen will er sich versöhnen, da schließlich beide um Ophelia weinen.
Osrick, einer der Hofleute kommt herein, um eine Nachricht vom König zu überbringen. Hamlet macht sich über Osrick lustig, der zu allem Ja und Amen sagt. Nur mit Mühe und Not schafft Osrick es, von Claudius‘ Wette auf Hamlet zu berichten. Osrick lobt Laertes Fechtkunst und erklärt, dass Hamlet gegen Laertes fechten soll. Hamlet stimmt zu und schickt Osrick weg, die Nachricht zu überbringen.
Kurz darauf sind alle für den Fechtkampf bereit. Horatio warnt Hamlet, dass er verlieren wird. Dieser will nichts davon hören, obwohl er ein ungutes Gefühl hat. Es sei doch sowieso egal, wann man die Erde verlässt.
Vor dem Kampf entschuldigt sich Hamlet bei Laertes. Dieser will allerdings keine Versöhnung und beginnt den Kampf. Als Hamlet trifft, will der König ihm sofort vergifteten Trank anbietet. Nach Hamlets nächstem Treffer trinkt die Königin auf das Wohl ihres Sohnens aus dessen Kelch, obwohl Claudius sie abhalten will. Laertes verkündet dem König, dass er nun trifft, zu sich selbst murmelt er aber noch, dass es fast gegen sein Gewissen ist. Plötzlich verwundet Laertes Hamlet, im Gefecht vertauschen sie aber ihre Rapiere und Hamlet verwundet Laertes mit der giftigen Klinge. Kurz darauf sinkt die Königin zu Boden. Der Kampf wird unterbrochen. Laertes klagt, dass er in seiner eigenen Schlinge hängt. Hamlet wiederum erkundigt sich, was mit seiner Mutter ist. Als Claudius behauptet, Hamlets Verletzung ließ sie ohnmächtig werden, warnt Gertrud Hamlet mit letzter Kraft vor dem Trank und stirbt.
Hamlet erkennt den Verrat, befiehlt, die Türen zu schließen. Dann fällt auch Laertes um und offenbart Hamlet den Gift-Plan des Königs. Daraufhin sticht Hamlet den König mit der vergifteten Klinge nieder und reicht ihm den Trank. Claudius stirbt sofort. Laertes bittet Hamlet um Vergebung und vergibt ihm, dann stirbt auch er. Hamlet bittet Horatio, allen seine Sache zu erklären und seinen Namen reinzuwaschen. Als draußen Lärm von Fortinbras‘ Siegeszug zu hören ist, bittet Hamelt darum, dass dieser den Thron übernehmen soll. Dann stirbt auch Hamlet.
Fortinbras und die Gesandten kommen herein und sind schockiert von dem Schlachtfeld. Horatio gibt Anweisung, Hamlets Leiche mit militärischen Ehren tragen zu lassen. Dann will er allen berichten und Fortinbras den Thron übergeben.

Weiter lernen mit SchulLV-PLUS!

monatlich kündbarSchulLV-PLUS-Vorteile im ÜberblickDu hast bereits einen Account?