Ivy
Ivy ist ein 26-jähriges amerikanisches Mannequin (Model). Ihr Name bedeutet „Efeu“, was zu ihrem Verhalten passt: Sie klammert sich an Faber, selbst als dieser ihre Beziehung auf dem Postweg beendet - was Ivy ignoriert - und sich bei seiner Rückkehr von der Geschäftsreise nach Caracas wie ein Ekel verhält.
Dabei ist Ivy eigentlich verheiratet, mit einem Beamten in Washington. Diesem erzählt sie, dass sie nach New York zu einem Psychiater gehe, was auch stimmt - allerdings betrügt sie ihn bei der Gelegenheit auch mit Faber. Offenbar will sie sich scheiden lassen und ist entschlossen, Faber zu heiraten, was der jedoch kategorisch ablehnt. Indem sie ihn gegen seinen Willen verführt, versucht sie, den Ingenieur an sich zu binden.
Über Ivy gibt es wenig sichere Informationen. Sie stammt aus der Bronx, einem Armenviertel in New York, und ist katholisch. Außerdem ist sie ein emotionaler Mensch, häufig weint und schluchzt sie. Redeanteile hat sie in Fabers Bericht fast keine, und wenn, dann drückt sie sich einsilbig aus („Wieso Schiff?“, S. 64; „Oh honey“, S. 65).
Alles darüber hinaus entspricht Fabers Stereotyp von Frauen, weshalb wir sagen können, dass Ivy weniger eine selbstständige Figur ist. Vielmehr erfüllt sie die Funktion, Fabers klischeehaftes Denken über Frauen zu verkörpern.