Teil B
Gegeben ist die in
definierte Funktion
die Abbildung 1 zeigt ihren Graphen

Abb.1
1
a)
Bestätige rechnerisch, dass
symmetrisch bezüglich der
-Achse ist, und untersuche anhand des Funktionsterms das Verhalten von
für
. Bestimme diejenigen
-Werte, für die
gilt.
(5 BE)
b)
Untersuche rechnerisch das Monotonieverhalten von
(zur Kontrolle:
)
(4 BE)
c)
Bestimme rechnerisch eine Gleichung der Tangente
an
im Punkt
. Berechne die Größe des Winkels, unter dem
die
-Achse schneidet, und zeichne
in die Abbildung 1 ein.
(4 BE)
2
Nun wird die in
definierte Integralfunktion
betrachtet; ihr Graph wird mit
bezeichnet.
a)
Begründe, dass
in
eine Nullstelle hat und mache mithilfe des Verlaufs von
plausibel, dass im Intervall
eine weitere Nullstelle von
liegt.
Gib an, welche besondere Eigenschaft
im Punkt
hat, und begründe deine Angabe.
Gib an, welche besondere Eigenschaft
(5 BE)
b)
Die Gerade mit der Gleichung
begrenzt gemeinsam mit den Koordinatenachsen ein Dreieck. Gib den Flächeninhalt dieses Dreiecks und den sich daraus ergebenden Näherungswert für
an.
(2 BE)
c)
Die Abbildung 2 zeigt den Graphen
sowie den Graphen
der in
definierten Funktion
Beschreibe, wie
aus dem Graphen der in
definierten Funktion
hervorgeht und berechne durch Integration von
einen weiteren Näherungswert für
Beschreibe, wie
(zur Kontrolle:
)

Abb. 2
(5 BE)
d)
Berechne das arithmetische Mittel der beiden in den Aufgaben 2b und 2c berechneten Näherungswerte.
Skizziere den Graph von
für
unter Berücksichtigung der bisherigen Ergebnisse in der Abbildung 1.
Skizziere den Graph von
(5 BE)
3
Für jeden Wert
legen die auf
liegenden Punkte
und
gemeinsam mit dem Punkt
ein gleichschenkliges Dreieck
fest.
a)
Berechne für
den Flächeninhalt des zugehörigen Dreiecks
(vgl. Abbildung 3).
Zeige anschließend, dass der Flächeninhalt des Dreiecks
allgemein durch den Term
beschrieben werden kann.
Zeige anschließend, dass der Flächeninhalt des Dreiecks

Abb. 3
(5 BE)
b)
Zeige, dass es einen Wert von
gibt, für den
maximal ist. Berechne diesen Wert von
sowie den Flächeninhalt des zugehörigen Dreiecks
(6 BE)
(40 BE)
1
a)
Da 
gilt, ist
symmetrisch bezüglich der
-Achse.
Da der Zähler und der Nenner des Funktionsterms von
den gleichen Grad besitzen und die beiden Vorfaktoren dividiert durcheinander
ergeben, gilt
Die
-Werte, für die
gilt, lauten
und
Da der Zähler und der Nenner des Funktionsterms von
b)
Mit der Quotientenregel folgt für die erste Ableitung von
Der Nenner des Funktionsterms von
ist stets positiv. Somit gilt insgesamt
für
und
für
Der Graph
ist damit streng monoton fallend für negative
und streng monoton steigend für positive
Der Graph
c)
Gleichung der Tangente
und Schnittwinkel berechnen
Für die Steigung
der Tangente folgt:
Einsetzen von
und den Koordinaten
in den Funktionsterm
liefert für
Die gesuchte Tangente
ist somit gegeben durch
Für den Schnittwinkel
von
mit der
-Achse folgt:
Tangente einzeichnen

2
a)
Die Integralfunktion
beschreibt die Flächenbilanz der vom Graphen der Funktion
und der
-Achse im Intervall zwischen
und
eingeschlossenen Fläche. Für
wird keine Fläche eingeschlossen, somit gilt
Im Intervall
schließt
mit der
-Achse eine Fläche von ca. 2 Kästchen ein, welche unterhalb dieser liegt. Da
im Intervall
über der
-Achse verläuft und mehr als 3 Kästchen mit dieser einschließt, existiert ein
sodass die im Intervall
eingeschlossene Fläche genau so groß ist wie die zunächst betrachtete Fläche unterhalb der
-Achse. Somit liegt im Intervall
eine weitere Nullstelle von
Die Integralfunktion
ist eine Stammfunktion von
Da
bei
eine Nullstelle mit einem Vorzeichenwechsel von positiv zu negativ besitzt, hat
im Punkt
einen Hochpunkt.
b)
Aus der Geradenform der Geraden mit der Gleichung
ergeben sich der
-Achsenabschnitt
und die Nullstelle
Für den Flächeninhalt
des eingeschlossenen Dreiecks folgt somit:
Aus der Abbildung 1 wird deutlich, dass die Gerade
im Intervall
eine gute Näherung des Graphen
ist. Da die in diesem Intervall von
mit der
-Achse eingeschlossene Fläche unterhalb dieser liegt, folgt
c)
d)
Arithmetisches Mittel berechnen
Graph von
skizzieren

3
a)
Da der Graph von
nach Aufgabenteil 1a symmetrisch zur
-Achse liegt, gilt 
und die Koordinaten der betrachteten Punkte ergeben sich zu 
und
Die Grundseite
des gleichschenkligen Dreiecks beträgt somit
und die Höhe
ergibt sich zu
Für den Flächeninhalt
des Dreiecks
folgt somit:
Für beliebiges
gilt ebenfalls
Somit folgt für die Grundseite
und die Höhe
des Dreiecks
Für den allgemeinen Flächeninhalt
folgt somit:
Die Grundseite
b)
Mit der Quotientenregel folgt für die ersten beiden Ableitungen von
1. Schritt: Notwendige Bedingung für Extremstellen anwenden
2. Schritt: Hinreichende Bedingung für Extremstellen überprüfen
Somit besitzt
bei
ein Maximum. Für den zugehörigen Flächeninhalt des Dreiecks
ergibt sich: