Lerninhalte in Mathe
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Digitales Schulbuch
Inhaltsverzeichnis

Teil B

Querschnitt
Schematische Skizze (nicht maßstabsgetreu)
a)
Berechne auf der Grundlage des Modells die Gesamtlänge des Bohrkanals auf Meter gerundet.
(2 BE)
b)
Beim Übergang zwischen den beiden Abschnitten des Bohrkanals muss die Bohrrichtung um den Winkel geändert werden, der im Modell durch den Schnittwinkel der beiden Geraden \(AP\) und \(PQ\) beschrieben wird. Bestimme die Größe dieses Winkels.
(3 BE)
Im Modell liegt die obere Begrenzungsfläche der wasserführenden Gesteinsschicht in der Ebene \(E\) und die untere Begrenzungsfläche in einer zu \(E\) parallelen Ebene \(F.\) Die Ebene \(E\) enthält den Punkt \(Q.\) Die Strecke \([PQ]\) steht senkrecht auf der Ebene \(E\) (vgl. Abbildung).
c)
Bestimme eine Gleichung der Ebene \(E\) in Normalenform.
(zur Kontrolle: \(E: 4x_1+4x_2-10x_3-43=0\))
(2 BE)
d)
Der Bohrkanal wird geradlinig verlängert und verlässt die wasserführende Gesteinsschicht in einer Tiefe von \(3600\;\text{m}\) unter der Erdoberfläche. Die Austrittsstelle wird im Modell als Punkt \(R\) auf der Geraden \(PQ\) beschrieben. Bestimme die Koordinaten von \(R\) und ermittle die Dicke der wasserführenden Gesteinsschicht auf Meter gerundet.
(zur Kontrolle: \(x_1\)- und \(x_2\)-Koordinate von \(R: 1,04\))
(6 BE)
Ein zweiter Bohrkanal wird benötigt, durch den das entnommene Wasser abgekühlt zurück in die wasserführende Gesteinsschicht geleitet wird. Der Bohrkanal soll geradlinig und senkrecht zur Erdoberfläche verlaufen. Für den Beginn des Bohrkanals an der Erdoberfläche kommen nur Bohrstellen in Betracht, die im Modell durch einen Punkt \(B(t\mid-t\mid 0)\) mit \(t \in \mathbb{R}\) beschrieben werden können.
e)
Zeige rechnerisch, dass der zweite Bohrkanal die wasserführende Gesteinsschicht im Modell im Punkt \(T (t\mid-t\mid-4,3)\) erreicht, und erläutere, wie die Länge des zweiten Bohrkanals bis zur wasserführenden Gesteinsschicht von der Lage der zugehörigen Bohrstelle beeinflusst wird.
(3 BE)
f)
Aus energetischen Gründen soll der Abstand der beiden Stellen, an denen die beiden Bohrkanäle auf die wasserführende Gesteinsschicht treffen, mindestens \(1500\;\text{m}\) betragen. Entscheide auf der Grundlage des Modells, ob diese Bedingung für jeden möglichen zweiten Bohrkanal erfüllt wird.
(4 BE)

(20 BE)