Pflichtaufgaben (P1-P4)
P1
Die Abbildung zeigt den Graphen einer Funktion
. Die Achseneinteilung der
-Achse ist nicht bekannt.
Gegeben sind die folgenden drei Funktionsgleichungen:
(I)
(II)
(III)
Untersuche für jede der Funktionsgleichungen (I), (II) und (III), ob sie den abgebildeten Graphen
beschreiben kann. Begründe jeweils deine Entscheidung.
(I)
Untersuche für jede der Funktionsgleichungen (I), (II) und (III), ob sie den abgebildeten Graphen

(5 BE)
P2
Gegeben ist die in
definierte Funktionsschar
;
;
a)
Berechne den Wert von
für den
eine Nullstelle von
ist.
(1 BE)
b)
Alle Graphen von
haben einen von
abhängigen Extrempunkt. Alle diese Extrempunkte liegen auf dem Graphen der Ortskurve
Bestimme eine Gleichung der Ortskurve
(4 BE)
P3
Gegeben sind die Gerade
und die Ebene
a)
Weise nach, dass die Gerade
senkrecht zur Ebene
verläuft.
(1 BE)
b)
Berechne die Koordinaten des Schnittpunktes
der Geraden
mit der Ebene
(4 BE)
P4
Gegeben ist eine Zufallsgröße
die die Werte
annehmen kann. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
ist symmetrisch.
a)
Es gilt
Bestimme
Bestimme
(2 BE)
b)
Weise nach, dass die Zufallsgröße
nicht binomialverteilt sein kann.
(3 BE)
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P1
An der Abbildung des Graphen können die Nullstellen bei
und
abgelesen werden.
Für
gilt zudem
Die Funktion
beschreibt den Graphen nicht, da sie eine zusätzliche Nullstelle bei
besitzt.
Die Funktion
beschreibt den Graphen ebenfalls nicht, da für
gilt
Die Funktion
kann den Graphen
beschreiben.
Für
P2
a)
b)
P3
a)
Orthogonalität liegt vor, wenn die Skalarprodukte des Richtungsvektors der Geraden
jeweils zu beiden Spannvektoren der Ebenen
gleich Null sind.
Es gilt:




Somit ist gezeigt, dass
senkrecht zu
verläuft.
b)
Gleichsetzen der Geraden- und Ebenengleichung:

Umgeformt ergibt sich:

Daraus lässt sich ein LGS ableiten:
Aus
folgt:
in
und
eingesetzt ergibt:
ergibt:
und damit
in
umgeformt ergibt sich:
und damit
und
in
:
Das ergibt
in
eingesetzt ergibt: 
Daraus folgt der Schnittpunkt
P4
a)
Aus
folgt:
Wegen der Symmetrie muss
sein. Also ist
Damit folgt dann:
b)
Die Wahrscheinlichkeitsverteilung bei einer Binomialverteilung ist nur für
symmetrisch. Wäre
mit
und
binomialverteilt, ergäben sich folgende Wahrscheinlichkeiten:
Die Wahrscheinlichkeiten widersprechen also den Ergebnissen aus Teilaufgabe a).
kann daher nicht binomialverteilt sein.