Wahlteil A1
Aufgabe A1.1
Der Graph der Funktion
mit
beschreibt modellhaft für
das Profil eines Geländequerschnitts.
Die positive
-Achse weist nach Osten,
gibt die Höhe über dem Meeresspiegel an (1 Längeneinheit entspricht 100 m).
Die Abbildung zeigt den sichtbaren Teil dieser Seitenwand. Die Oberkante der Wand verläuft waagrecht auf
Höhe. Von dieser Kante sind
sichtbar.
Untersuche, ob der Flächeninhalt des sichtbaren Wandteils größer als
ist.
Die positive
a)
Auf welcher Höhe liegt der höchste Punkt des Profils?
In dem Tal westlich dieses Punktes befindet sich ein See, der im Geländequerschnitt an seiner tiefsten Stelle
tief ist.
Bestimme die Breite des Sees im Geländequerschnitt.
Ab einer Hangneigung von
besteht die Gefahr, dass sich Lawinen lösen.
Besteht an der steilsten Stelle des Profils zwischen See und höchstem Punkt Lawinengefahr?
In dem Tal westlich dieses Punktes befindet sich ein See, der im Geländequerschnitt an seiner tiefsten Stelle
Bestimme die Breite des Sees im Geländequerschnitt.
Ab einer Hangneigung von
Besteht an der steilsten Stelle des Profils zwischen See und höchstem Punkt Lawinengefahr?
(5 VP)
b)
Am Hang zwischen dem höchsten Punkt und dem westlich davon gelegenen Tal befindet sich ein in den Hang gebautes Gebäude, dessen rechteckige Seitenwand im Geländequerschnitt liegt.

Untersuche, ob der Flächeninhalt des sichtbaren Wandteils größer als
(3 VP)
c)
Der weitere Verlauf des Profils nach Osten hin kann durch eine Parabel zweiter Ordnung modelliert werden, die sich ohne Knick an den Graphen von
anschließt. Ihr Scheitel liegt bei
und beschreibt den tiefsten Punkt eines benachbarten Tals.
Auf welcher Höhe befindet sich dieser Punkt?
Auf welcher Höhe befindet sich dieser Punkt?
(4 VP)
Aufgabe A1.2
Gegeben ist die Funktion
mit
deren Graph symmetrisch zur
-Achse ist. Es gibt einen Kreis, der den Graphen von
in dessen Schnittpunkten mit der
-Achse berührt.
Berechne die Koordinaten des Mittelpunkts dieses Kreises.
Berechne die Koordinaten des Mittelpunkts dieses Kreises.
(3 VP)
Aufgabe A 1.1
a)
1. Schritt: Hochpunkt bestimmen
Lass dir also den Graphen in deinem GTR anzeigen. Den Befehl für ein Maximum findest du dann unter:
.
2ND
TRACE (CALC)
4: maximum
Der GTR liefert dir einen Hochpunkt mit den ungefähren Koordinaten 
2ND
TRACE (CALC)
1: value
Du erhältst folgende Funktionswerte:

Mit Hilfe der angegebenen Tiefe des Sees kannst du eine Gleichung für die Gerade
Du kannst nun erst die Koordinaten des Tiefpunkts mit Hilfe deines GTR bestimmen. Den Befehl dafür findest du unter:
.
2ND
TRACE (CALC)
3: minimum
Du erhältst die Koordinaten 
Also gilt:
2ND
TRACE (CALC)
5: intersect
Die Koordinaten lauten gerundet 

Mit dem GTR erhältst du, dass die Stelle mit dem steilsten Anstieg bei
liegt. Der Funktionswert von
an dieser Stelle beschreibt die Steigung, also beträgt sie ca.
. Den Steigungswinkel
kannst du mit Hilfe folgender Formel bestimmen.
ist dabei die Steigung des Graphen an der entsprechenden Stelle.

b)

Du kannst die Koordinaten von
wie oben mit deinem GTR berechnen. Beachte, dass es mehr als einen Schnittpunkt geben kann, das Gebäude aber westlich des höchsten Punkts liegt.
Der GTR liefert dir den Schnittpunkt
. Die obere Grenze des Integrals ist demnach
. Die obere Kante ist
lang, also beträgt der Abstand zwischen
und
Längeneinheiten. Die
-Koordinate von
ist also
.

Dies kannst du ebenfalls mit deinem GTR berechnen. Lass dir dazu den Graphen zur Funktion
anzeigen. Den Befehl für ein Integral findest du dann unter:
2ND
TRACE (CALC)
7:
Du erhältst folgendes Ergebnis:

c)
- Nahtloser Übergang vom Graphen von
zur Parabel:
- Gleicher Funktionswert an der Übergangsstelle
- Gleiche Steigung bei
- Gleicher Funktionswert an der Übergangsstelle
- Scheitelpunkt/Tiefpunkt an der Stelle
Die Koordinaten des Tiefpunkts der Parabel kannst du nun entweder über die minimum-Funktion oder die value-Funktion deines GTR bestimmen, indem du den Funktionswert an der Stelle
bestimmst, da du bereits weißt, dass dort der Tiefpunkt liegen soll:
Um die Höhe des Punktes im Gelände zu berechnen, beachte wieder den Maßstab:

Aufgabe A 1.2

Der Kreis soll den Graphen in den Schnittpunkten mit der
-Achse nur berühren, ihn aber nicht schneiden. Die jeweilige Tangente an den Graphen in diesen Punkten, soll also auch eine Tangente an den Kreis sein. Das bedeutet, dass die Tangente senkrecht liegen muss, zu der Strecke, die den betrachteten Punkt mit dem Mittelpunkt verbindet.
Der Mittelpunkt
muss also auf der Normalen von
in diesem Punkt liegen, dies gilt für beide Schnittpunkte mit der
-Achse. Da der Graph achsensymmetrisch zur
-Achse ist, ist
genau der Schnittpunkt beider Normalen mit der
-Achse und es genügt die Normale nur für einen der beiden Schnittpunkte zu bestimmen.

Die Schnittpunkte mit der
-Achse kannst du mit deinem GTR über folgenden Befehl bestimmen:
und
2ND
TRACE (CALC)
2: zero
Dann erhältst du folgende Schnittpunkte:

Betrachtest du den Schnittpunkt
, kannst du die Steigung
mit deinem GTR über folgenden Befehl berechnen:
und damit für die Steigung der Normalen:
2ND
TRACE (CALC)
6:
Du erhältst dann: 
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Aufgabe A 1.1
a)
Lass dir also den Graphen in deinem GTR anzeigen. Den Befehl für ein Maximum findest du dann unter:
.
F5 (G-Solv)
F2 (MAX)
Der GTR liefert dir einen Hochpunkt mit den ungefähren Koordinaten 
2ND
TRACE (CALC)
1: value
Du erhältst folgende Funktionswerte:

Mit Hilfe der angegebenen Tiefe des Sees kannst du eine Gleichung für die Gerade
Du kannst nun erst die Koordinaten des Tiefpunkts mit Hilfe deines GTR bestimmen. Den Befehl dafür findest du unter:
.
F5(G-Solv)
F3(MIN)
Du erhältst die Koordinaten 
Also gilt:
F5(G-Solv)
F5 (ISCT)
Die Koordinaten lauten gerundet 

Mit dem GTR erhältst du, dass die Stelle mit dem steilsten Anstieg bei
liegt. Der Funktionswert von
an dieser Stelle beschreibt die Steigung, also beträgt sie ca.
. Den Steigungswinkel
kannst du mit Hilfe folgender Formel bestimmen.
ist dabei die Steigung des Graphen an der entsprechenden Stelle.

b)

Du kannst die Koordinaten von
wie oben mit deinem GTR berechnen. Beachte, dass es mehr als einen Schnittpunkt geben kann, das Gebäude aber westlich des höchsten Punkts liegt.
Der GTR liefert dir den Schnittpunkt
. Die obere Grenze des Integrals ist demnach
. Die obere Kante ist
lang, also beträgt der Abstand zwischen
und
Längeneinheiten. Die
-Koordinate von
ist also
.

Dies kannst du ebenfalls mit deinem GTR berechnen. Lass dir dazu den Graphen zur Funktion
anzeigen. Den Befehl für ein Integral findest du dann unter:
F5 (G-Solv)
F6 (
)
F3
Du erhältst folgendes Ergebnis:

c)
- Nahtloser Übergang vom Graphen von
zur Parabel:
- Gleicher Funktionswert an der Übergangsstelle
- Gleiche Steigung bei
- Gleicher Funktionswert an der Übergangsstelle
- Scheitelpunkt/Tiefpunkt an der Stelle
Die Koordinaten des Tiefpunkts der Parabel kannst du nun entweder über die minimum-Funktion oder die value-Funktion deines GTR bestimmen, indem du den Funktionswert an der Stelle
bestimmst, da du bereits weißt, dass dort der Tiefpunkt liegen soll:
Um die Höhe des Punktes im Gelände zu berechnen, beachte wieder den Maßstab:

Aufgabe A 1.2

Der Kreis soll den Graphen in den Schnittpunkten mit der
-Achse nur berühren, ihn aber nicht schneiden. Die jeweilige Tangente an den Graphen in diesen Punkten, soll also auch eine Tangente an den Kreis sein. Das bedeutet, dass die Tangente senkrecht liegen muss, zu der Strecke, die den betrachteten Punkt mit dem Mittelpunkt verbindet.
Der Mittelpunkt
muss also auf der Normalen von
in diesem Punkt liegen, dies gilt für beide Schnittpunkte mit der
-Achse. Da der Graph achsensymmetrisch zur
-Achse ist, ist
genau der Schnittpunkt beider Normalen mit der
-Achse und es genügt die Normale nur für einen der beiden Schnittpunkte zu bestimmen.

Die Schnittpunkte mit der
-Achse kannst du mit deinem GTR über folgenden Befehl bestimmen:
und
F5 (G-Solv)
F1 (ROOT)
Dann erhältst du folgende Schnittpunkte:

Du erhältst dann:
und damit für die Steigung der Normalen:
Damit die Normale ebenfalls durch den Punkt
läuft, musst du nun noch die Koordinaten in die Funktionsgleichung einsetzen, um
zu berechnen:

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