Wahlteil A2
Aufgabe A2.1
Die Anzahl ankommender Fahrzeuge vor einem Grenzübergang soll modelliert werden. Dabei wird die momentane Ankunftsrate beschrieben durch die Funktion
mit
(
in Stunden nach Beobachtungsbeginn,
in Fahrzeuge pro Stunde).
Anfangs befinden sich keine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang.
Anfangs befinden sich keine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang.
a)
Skizziere den Graphen von
.
Wann ist die momentane Ankunftsrate maximal?
Bestimme die Anzahl der Fahrzeuge, die in den ersten 6 Stunden ankommen.
(4 VP)
b)
Am Grenzübergang werden die Fahrzeuge möglichst schnell abgefertigt, jedoch ist die momentane Abfertigungsrate durch
Fahrzeuge pro Stunde begrenzt.
Wann beginnen sich die Fahrzeuge vor dem Grenzübergang zu stauen?
Wie viele Fahrzeuge stauen sich maximal vor dem Grenzübergang?
Welches Ergebnis erhielte man, wenn die momentane Abfertigungsrate
Stunden nach Beobachtungsbeginn auf konstant
Fahrzeuge pro Stunde erhöht würde?
(6 VP)
Aufgabe A2.2
Für jedes
ist eine Funktion
gegeben durch
.
Der Graph von
ist
.
besitzt einen Extrempunkt.
Bestimme dessen Koordinaten.
a)
(2 VP)
b)
Durch welche Punkte der
-Achse verläuft kein Graph
?
(3 VP)
Lösung A2.1
a)
Graphen von
skizzieren
Die Funktion
beschreibt die momentane Ankunftsrate ankommender Fahrzeuge an einem Grenzübergang. Ihr Funktionsterm ist gegeben durch:
Dabei sind
die Stunden nach Beobachtungsbeginn und
die Fahrzeuge pro Stunde. Laut Aufgabentext befinden sich zu Beginn keine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang.
Deine Aufgabe ist es, den Graphen der Funktion
im Intervall
zu skizzieren. Dabei kannst du folgendermaßen vorgehen:
Das Schaubild
sollte dann folgendermaßen aussehen:
Maximale momentane Ankunftsrate bestimmen
Die Funktion
beschreibt die momentane Ankunftsrate von Fahrzeugen pro Stunde. Um die maximale momentane Ankunftsrate zu ermitteln, kannst du zunächst das Maximum der Funktion
mit dem GTR bestimmen. Prüfe, ob es Randextrema gibt.
Die Koordinaten des Hochpunktes kannst du mit deinem GTR berechnen. Lasse dir dazu zunächst den Graphen der Funktion für
zeichnen. Das Maximum kannst du dir mit folgendem Befehl berechnen lassen:
Anhand des Graphen siehst du, dass die Funktion kein weiteres Maximum an den Intervallgrenzen hat. Du kannst jedoch zusätzlich die Funktionswerte an den Stellen
und
mit dem GTR berechnen. Sind diese kleiner als der Funktionswert des Hochpunktes, so hat die Funktion
keine Maxima an den Intervallgrenzen.
Die Koordinaten des Hochpunktes
lauten
. Die maximale momentane Ankunftsrate beträgt demnach 325 Fahrzeuge pro Stunde.
Anzahl der Fahrzeuge bestimmen, die in den ersten 6 Stunden ankommen
Beschreibt die Funktion
die momentane Ankunftsrate, so entspricht ihre Stammfunktion
der Anzahl der ankommenden Fahrzeuge. Bestimme die Anzahl der Fahrzeuge, die in den ersten 6 Stunden am Grenzübergang ankommen. Diese Anzahl erhältst du über folgenden Zusammenhang:
Laut Aufgabentext befinden sich zu Beginn keine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang. Daher ist die Konstante, die sich bei der Integration ergibt, gleich Null.
Das Integral über das Intervall
kannst du mit Hilfe des GTR bestimmen.
Den entsprechenden Befehl findest du unter
Gib die Integrationsgrenzen und den Integranden an. Diesen erhältst du über die folgende Befehlsfolge:
Wähle in diesem Menü dann die entsprechende Funktion
aus, unter welcher du den Term von
abgespeichert hast.
Der GTR liefert dir, dass ungefähr 769 Fahrzeuge in den ersten 6 Stunde am Grenzübergang ankommen.
Deine Aufgabe ist es, den Graphen der Funktion
- Betrachte das Schaubild in deinem GTR, indem du den Graph-Modus auswählst.
- Lasse dir die zugehörige Wertetabelle der Funktion einblenden. Diese findest du im Graph-Modus unter TABLE :



2ND |
Das Integral über das Intervall

MATH |
b)
Zeitpunkt bestimmen, an dem sich erstmals Fahrzeuge stauen
Pro Stunde können am Grenzübergang
Fahrzeuge abgefertigt werden. Aus dem Aufgabenteil zuvor weißt du jedoch, dass die maximale momentane Ankunftsrate 325 Fahrzeuge pro Stunde beträgt. Das heißt, dass zu einem gewissen Zeitpunkt mehr Fahrzeuge am Grenzübergang ankommen als abgefertigt werden können.
Deine Aufgabe ist es, diesen Zeitpunkt
zu bestimmen. Dabei kannst du wie folgt vorgehen:
und der Geraden
im Graph-Modus an und bestimme ihre Schnittstelle. Denn diese entspricht gerade dem gesuchten Zeitpunkt, an dem
den Funktionswert 110 erreicht.
Um Schnittstellen von Graphen zu bestimmen, kannst du im Graph-Modus folgenden Befehl auswählen:
Bestätigen mit Enter liefert dir zwei verschiedene Resultate:
Anhand des Graphen der Funktion
kannst du erkennen, dass an
erstmalig die Anzahl von 110 pro Stunde ankommenden Fahrzeugen überschritten wird. Das liefert dir, dass der gesuchte Zeitpunkt
ist.
Nach 2,54 Stunden beginnen sich Fahrzeuge vor dem Grenzübergang zu stauen.
Anzahl der Fahrzeuge ermitteln, die sich vor dem Übergang stauen
In der Abbildung unten siehst du den skizzierten Graphen der Funktion
und der Geraden
. Zuvor hast du ermittelt, dass sich erstmalig zum Zeitpunkt
Fahrzeuge vor dem Übergang stauen. Die Anzahl
der Fahrzeuge, die sich maximal vor dem Übergang anstauen, entspricht der rot markierten Fläche:
Diese Fläche entspricht weiterhin gerade der folgenden Differenz:
Dabei sind
und
die Schnittstellen der Funktion
und der Gerdaden
, die du zuvor bestimmt hast mit:
gewählt, da ab dem Zeitpunkt
wieder weniger Fahrzeuge ankommen, als abgefertigt werden können. Das heißt, die Anzahl
nimmt ab.
Berechne also die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge, indem du oben angeführtes Integral berechnest.
Das Integral über das Intervall
kannst du mit Hilfe des GTR bestimmen.
Den entsprechenden Befehl findest du unter
Gib die Integrationsgrenzen und den Integranden an. Diesen erhältst du über die folgende Befehlsfolge:
Wähle in diesem Menü dann die entsprechende Funktion
aus, unter welcher du den Term von
abgespeichert hast.
Der GTR liefert dir, dass sich maximal 2.325 Fahrzeuge am Grenzübergang anstauen.
Anzahl bei einer Abfertigungsrate von 220 Fahrzeugen pro Stunde
12 Stunden nach Beobachtungsbeginn soll die momentane Abfertigungsate auf
Fahrzeuge pro Stunde erhöht werden. In den Stunden davor soll die momentane Abfertigungsrate weiterhin 110 Fahrzeuge pro Stunde betragen.
Berechne unter diesen Voraussetzungen die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge. Die gesuchte Anzahl
entspricht hier der rot markierten Fläche.
Diese Fläche entspricht weiterhin gerade der folgenden Differenz:
Dabei ist
die Schnittstelle der Funktion
und der Geraden
, die du zuvor bestimmt hast mit:
.
Dahingegen ist
die Schnittstelle der Funktion
und der Geraden
. Um die gesuchte Anzahl zu ermitteln, kannst du also wie folgt vorgehen:
bestimmen
Das kannst du mittels GTR graphisch lösen. Gib dazu den Term der Funktion
und der Geraden
im Graph-Modus an und bestimme ihre Schnittstelle. Denn diese entspricht gerade dem gesuchten Zeitpunkt, an dem
den Funktionswert 220 erreicht.
Um Schnittstellen von Graphen zu bestimmen, kannst du im Graph-Modus folgenden Befehl auswählen:
Bestätigen mit Enter liefert dir zwei verschiedene Resultate:
Anhand des Graphen der Funktion
kannst du erkennen, dass an
erstmalig die Anzahl von 220 pro Stunde ankommenden Fahrzeugen überschritten wird. Da aber erst nach 12 Stunden auf 220 erhöht werden soll, kannst du dieses Resultat vernachlässigen. Das liefert dir, dass der gesuchte Zeitpunkt
ist.
2. Schritt: Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge berechnen
Berechne also die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge, indem du oben angeführtes Integral berechnest. Das Integral
kannst du mit Hilfe des GTR bestimmen.
Den entsprechenden Befehl findest du unter
Gib die Integrationsgrenzen und den Integranden an. Diesen erhältst du über die folgende Befehlsfolge:
Wähle in diesem Menü dann die entsprechende Funktion
aus, unter welcher du den Term von
abgespeichert hast.
Der GTR liefert dir, dass sich durch die Erhöhung ab der 12. Stunde auf 220 Fahrzeuge pro Stunde maximal
Fahrzeuge am Grenzübergang anstauen.
Deine Aufgabe ist es, diesen Zeitpunkt
- Der Zeitpunkt entspricht der Stelle von
, an der
erstmals den Funktionswert 110 erreicht. Setze also den Term der Funktion
mit 110 gleich.
- Löse nach
auf, um den gesuchten Zeitpunkt zu erhalten.


Nach 2,54 Stunden beginnen sich Fahrzeuge vor dem Grenzübergang zu stauen.

Berechne also die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge, indem du oben angeführtes Integral berechnest.
Das Integral über das Intervall

MATH |
Berechne unter diesen Voraussetzungen die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge. Die gesuchte Anzahl

Dahingegen ist
- Bestimme die Schnittstelle
der Funktion
und der Geraden
.
- Berechne das Integral



MATH |
Der GTR liefert dir, dass sich durch die Erhöhung ab der 12. Stunde auf 220 Fahrzeuge pro Stunde maximal
Lösung A2.2
a)
Koordinaten des Extrempunktes angeben
Die Funktionenschar
mit
und dem Definitionsbereich
ist durch folgenden Term definiert:
In der Aufgabenstellung wird angegeben, dass der Graph der Funktionenschar
einen Extrempunkt besitzt. Deine Aufgabe ist es, dessen Koordinaten anzugeben. Beachte, dass diese Koordinaten vom Parameter
abhängig sein können, da es sich hierbei um eine Funktionenschar handelt.
Um die Koordinaten angeben zu können, musst du zunächst die notwendige und hinreichende Bedingung für Extremstellen überprüfen.
Für eine Extremstelle
einer Funktion
müssen folgende Kriterien erfüllt werden:
. Hast du diese bestimmt, so kannst du die bestimmte Stelle in den Funktionsterm von
einsetzen und erhältst so den zugehörigen Funktionswert an dieser Extremstelle.
1. Schritt: Notwendige Bedingung überprüfen
Um die notwendige Bedingung einer Extremstelle der Funktion
zu überprüfen, benötigst du die erste Ableitungsfunktion der Funktion
.
Für die notwendige Bedingung einer Extremstelle muss
gelten. Setze den Funktionsterm der ersten Ableitung
gleich Null und ermittle alle potentielle Werte, für die diese Gleichung erfüllt wird:
Im ersten Schritt dürfen wir durch
dividieren, da
Voraussetzung ist.
Weiterhin weißt du, dass die Sinusfunktion für
den Wert Null annimmt. Da die Funktionenschar
aber nur im Bereich
definiert ist, kommt nur
als Nullstelle in Frage.
Damit hast du eine potentielle Extremstelle an
ermittelt und kannst für diese Stelle nun das hinreichende Kriterium überprüfen.
2. Schritt: Hinreichende Bedingung überprüfen
Damit eine Extremstelle vorliegt, muss weiterhin die hinreichende Bedingung
erfüllt werden. Das heißt, du benötigst zunächst die zweite Ableitung der Funktion
. Diese erhältst du, indem du den Term von
erneut ableitest:
Überprüfe nun, ob
erfüllt wird:
Das liefert dir, dass ebenfalls die hinreichende Bedingung erfüllt ist, da
gilt. Das heißt, an
liegt eine Extremstelle vor. Wegen
kannst du festhalten, dass es sich hierbei um einen Hochpunkt handelt.
3. Schritt: Koordinaten des Hochpunktes angeben
Aus den Berechnungen zuvor weißt du, dass sich an der Stelle
ein Hochpunkt befindet. Damit hast du die
-Koordinate des Hochpunktes ermittelt. Die
-Koordinate erhältst du, indem du
in den Funktionsterm von
einsetzt und berechnest:
Die Koordinaten des Extrempunktes
lauten
.
Um die Koordinaten angeben zu können, musst du zunächst die notwendige und hinreichende Bedingung für Extremstellen überprüfen.
Für eine Extremstelle
- Notwendige Bedingung:
- Hinreichende Bedingung:
Weiterhin weißt du, dass die Sinusfunktion für
Damit hast du eine potentielle Extremstelle an
b)
Punkte auf der
-Achse angeben
Im Schaubild kannst du erkennen, dass die Graphen der Funktionen
,
und
der Funktionenschar
jeweils einen Punkt auf der
-Achse schneiden. Gib die Punkte an, durch welche kein Graph der Funktionenschar
verläuft.
Dabei kannst du folgende Eigenschaften verwenden:
mit dem Term
und der Bedingung
.
Diese Hilfsfunktion gibt die
-Koordinate des Schnittpunktes
mit der
-Achse in Abhängigkeit von
an.
Lässt du die Hilfsfunktion in deinem GTR zeichnen, so kannst du erkennen, dass die Funktion
nach unten nicht beschränkt ist.
Ihr Maximum kannst du ermitteln, indem du
auswählst.
Der GTR liefert dir, dass sich das Maximum an
mit
befindet. Das heißt, der Extrempunkt bzw. Schnittpunkt mit der
-Achse kann maximal die
-Koordinate
besitzen.
Du kannst also festhalten, dass der Graph der Funktionenschar
die Punkte
auf der
-Achse nicht berührt, für die
gilt.

Dabei kannst du folgende Eigenschaften verwenden:
- Laut Aufgabentext muss
gelten.
- Der Extrempunkt besitzt die Koordinaten
und stellt damit den Schnittpunkt mit der
-Achse dar.
Diese Hilfsfunktion gibt die

Ihr Maximum kannst du ermitteln, indem du
menu |
Der GTR liefert dir, dass sich das Maximum an
Du kannst also festhalten, dass der Graph der Funktionenschar
Lösung A2.1
a)
Graphen von
skizzieren
Die Funktion
beschreibt die momentane Ankunftsrate ankommender Fahrzeuge an einem Grenzübergang. Ihr Funktionsterm ist gegeben durch:
Dabei sind
die Stunden nach Beobachtungsbeginn und
die Fahrzeuge pro Stunde. Laut Aufgabentext befinden sich zu Beginn keine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang.
Deine Aufgabe ist es, den Graphen der Funktion
im Intervall
zu skizzieren. Dabei kannst du folgendermaßen vorgehen:
Das Schaubild
sollte dann folgendermaßen aussehen:
Maximale momentane Ankunftsrate bestimmen
Die Funktion
beschreibt die momentane Ankunftsrate von Fahrzeugen pro Stunde. Um die maximale momentane Ankunftsrate zu ermitteln, kannst du zunächst das Maximum der Funktion
bestimmen. Prüfe, ob es Randextrema gibt.
Die Koordinaten des Hochpunktes kannst du mit deinem GTR berechnen. Lasse dir dazu zunächst den Graphen der Funktion für
zeichnen. Das Maximum kannst du dir mit folgendem Befehl berechnen lassen:
Anhand des Graphen siehst du, dass die Funktion kein weiteres Maximum an den Intervallgrenzen hat. Du kannst jedoch zusätzlich die Funktionswerte an den Stellen
und
mit dem GTR berechnen. Sind diese kleiner als der Funktionswert des Hochpunktes, so hat die Funktion
keine Maxima an den Intervallgrenzen.
Die Koordinaten des Hochpunktes
lauten
. Die maximale momentane Ankunftsrate beträgt demnach 325 Fahrzeuge pro Stunde.
Anzahl der Fahrzeuge bestimmen, die in den ersten 6 Stunden ankommen
Beschreibt die Funktion
die momentane Ankunftsrate, so entspricht ihre Stammfunktion
der Anzahl der ankommenden Fahrzeuge. Bestimme die Anzahl der Fahrzeuge, die in den ersten 6 Stunden am Grenzübergang ankommen. Diese Anzahl erhältst du über folgenden Zusammenhang:
Laut Aufgabentext befinden sich zu Beginn keine Fahrzeuge vor dem Grenzübergang. Daher ist die Konstante, die sich bei der Integration ergibt, gleich Null.
Das Integral über das Intervall
kannst du mit Hilfe des GTR bestimmen.
Den entsprechenden Befehl findest du unter
Der GTR liefert dir, dass ungefähr 769 Fahrzeuge in den ersten 6 Stunde am Grenzübergang ankommen.
Deine Aufgabe ist es, den Graphen der Funktion
- Betrachte das Schaubild in deinem GTR, indem du den Graph-Modus auswählst.
- Lasse dir die zugehörige Wertetabelle der Funktion einblenden. Diese findest du im Graph-Modus unter TABLE :



menu |
Das Integral über das Intervall

F2: G-Solve |
b)
Zeitpunkt bestimmen, an dem sich erstmals Fahrzeuge stauen
Pro Stunde können am Grenzübergang
Fahrzeuge abgefertigt werden. Aus dem Aufgabenteil zuvor weißt du jedoch, dass die maximale momentane Ankunftsrate 325 Fahrzeuge pro Stunde beträgt. Das heißt, dass zu einem gewissen Zeitpunkt mehr Fahrzeuge am Grenzübergang ankommen als abgefertigt werden können.
Deine Aufgabe ist es, diesen Zeitpunkt
zu bestimmen. Dabei kannst du wie folgt vorgehen:
und der Geraden
im Graph-Modus an und bestimme ihre Schnittstelle. Denn diese entspricht gerade dem gesuchten Zeitpunkt, an dem
den Funktionswert 110 erreicht.
Um Schnittstellen von Graphen zu bestimmen, kannst du im Graph-Modus folgenden Befehl auswählen:
Bestätigen mit EXE liefert dir zwei verschiedene Resultate:
Anhand des Graphen der Funktion
kannst du erkennen, dass an
erstmalig die Anzahl von 110 pro Stunde ankommenden Fahrzeugen überschritten wird. Das liefert dir, dass der gesuchte Zeitpunkt
ist.
Nach 2,54 Stunden beginnen sich Fahrzeuge vor dem Grenzübergang zu stauen.
Anzahl der Fahrzeuge ermitteln, die sich vor dem Übergang stauen
In der Abbildung unten siehst du den skizzierten Graphen der Funktion
und der Geraden
. Zuvor hast du ermittelt, dass sich erstmalig zum Zeitpunkt
Fahrzeuge vor dem Übergang stauen. Die Anzahl
der Fahrzeuge, die sich maximal vor dem Übergang anstauen, entspricht der rot markierten Fläche:
Diese Fläche entspricht weiterhin gerade der folgenden Differenz:
Dabei sind
und
die Schnittstellen der Funktion
und der Gerdaden
, die du zuvor bestimmt hast mit:
gewählt, da ab dem Zeitpunkt
wieder weniger Fahrzeuge ankommen, als abgefertigt werden können. Das heißt, die Anzahl
nimmt ab.
Berechne also die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge, indem du oben angeführtes Integral berechnest.
Das Integral über das Intervall
kannst du mit Hilfe des GTR bestimmen.
Den entsprechenden Befehl findest du unter
Gib die Integrationsgrenzen und den Integranden an.
Der GTR liefert dir, dass sich maximal 2.325 Fahrzeuge am Grenzübergang anstauen.
Anzahl bei einer Abfertigungsrate von 220 Fahrzeugen pro Stunde
12 Stunden nach Beobachtungsbeginn soll die momentane Abfertigungsate auf
Fahrzeuge pro Stunde erhöht werden. In den Stunden davor soll die momentane Abfertigungsrate weiterhin 110 Fahrzeuge pro Stunde betragen.
Berechne unter diesen Voraussetzungen die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge. Die gesuchte Anzahl
entspricht hier der rot markierten Fläche.
Diese Fläche entspricht weiterhin gerade der folgenden Differenz:
Dabei ist
die Schnittstelle der Funktion
und der Geraden
, die du zuvor bestimmt hast mit:
.
Dahingegen ist
die Schnittstelle der Funktion
und der Geraden
. Um die gesuchte Anzahl zu ermitteln, kannst du also wie folgt vorgehen:
bestimmen
Das kannst du mittels GTR graphisch lösen. Gib dazu den Term der Funktion
und der Geraden
im Graph-Modus an und bestimme ihre Schnittstelle. Denn diese entspricht gerade dem gesuchten Zeitpunkt, an dem
den Funktionswert 220 erreicht.
Um Schnittstellen von Graphen zu bestimmen, kannst du im Graph-Modus folgenden Befehl auswählen:
Bestätigen mit Enter liefert dir zwei verschiedene Resultate:
Anhand des Graphen der Funktion
kannst du erkennen, dass an
erstmalig die Anzahl von 220 pro Stunde ankommenden Fahrzeugen überschritten wird. Da aber erst nach 12 Stunden auf 220 erhöht werden soll, kannst du dieses Resultat vernachlässigen. Das liefert dir, dass der gesuchte Zeitpunkt
ist.
2. Schritt: Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge berechnen
Berechne also die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge, indem du oben angeführtes Integral berechnest. Das Integral
kannst du mit Hilfe des GTR bestimmen.
Den entsprechenden Befehl findest du unter
Gib die Integrationsgrenzen und den Integranden an. Diesen erhältst du über die folgende Befehlsfolge:
Wähle in diesem Menü dann die entsprechende Funktion
aus, unter welcher du den Term von
abgespeichert hast.
Der GTR liefert dir, dass sich durch die Erhöhung ab der 12. Stunde auf 220 Fahrzeuge pro Stunde maximal
Fahrzeuge am Grenzübergang anstauen.
Deine Aufgabe ist es, diesen Zeitpunkt
- Der Zeitpunkt entspricht der Stelle von
, an der
erstmals den Funktionswert 110 erreicht. Setze also den Term der Funktion
mit 110 gleich.
- Löse nach
auf, um den gesuchten Zeitpunkt zu erhalten.

menu |

Nach 2,54 Stunden beginnen sich Fahrzeuge vor dem Grenzübergang zu stauen.

Berechne also die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge, indem du oben angeführtes Integral berechnest.
Das Integral über das Intervall

F2: G-Solve |
Berechne unter diesen Voraussetzungen die Anzahl der sich anstauenden Fahrzeuge. Die gesuchte Anzahl

Dahingegen ist
- Bestimme die Schnittstelle
der Funktion
und der Geraden
.
- Berechne das Integral

menu |


MATH |
VARS |
Der GTR liefert dir, dass sich durch die Erhöhung ab der 12. Stunde auf 220 Fahrzeuge pro Stunde maximal
Lösung A2.2
a)
Koordinaten des Extrempunktes angeben
Die Funktionenschar
mit
und dem Definitionsbereich
ist durch folgenden Term definiert:
In der Aufgabenstellung wird angegeben, dass der Graph der Funktionenschar
einen Extrempunkt besitzt. Deine Aufgabe ist es, dessen Koordinaten anzugeben. Beachte, dass diese Koordinaten vom Parameter
abhängig sein können, da es sich hierbei um eine Funktionenschar handelt.
Um die Koordinaten angeben zu können, musst du zunächst die notwendige und hinreichende Bedingung für Extremstellen überprüfen.
Für eine Extremstelle
einer Funktion
müssen folgende Kriterien erfüllt werden:
. Hast du diese bestimmt, so kannst du die bestimmte Stelle in den Funktionsterm von
einsetzen und erhältst so den zugehörigen Funktionswert an dieser Extremstelle.
1. Schritt: Notwendige Bedingung überprüfen
Um die notwendige Bedingung einer Extremstelle der Funktion
zu überprüfen, benötigst du die erste Ableitungsfunktion der Funktion
.
Für die notwendige Bedingung einer Extremstelle muss
gelten. Setze den Funktionsterm der ersten Ableitung
gleich Null und ermittle alle potentielle Werte, für die diese Gleichung erfüllt wird:
Im ersten Schritt dürfen wir durch
dividieren, da
Voraussetzung ist.
Weiterhin weißt du, dass die Sinusfunktion für
den Wert Null annimmt. Da die Funktionenschar
aber nur im Bereich
definiert ist, kommt nur
als Nullstelle in Frage.
Damit hast du eine potentielle Extremstelle an
ermittelt und kannst für diese Stelle nun das hinreichende Kriterium überprüfen.
2. Schritt: Hinreichende Bedingung überprüfen
Damit eine Extremstelle vorliegt, muss weiterhin die hinreichende Bedingung
erfüllt werden. Das heißt, du benötigst zunächst die zweite Ableitung der Funktion
. Diese erhältst du, indem du den Term von
erneut ableitest:
Überprüfe nun, ob
erfüllt wird:
Das liefert dir, dass ebenfalls die hinreichende Bedingung erfüllt ist, da
gilt. Das heißt, an
liegt eine Extremstelle vor. Wegen
kannst du festhalten, dass es sich hierbei um einen Hochpunkt handelt.
3. Schritt: Koordinaten des Hochpunktes angeben
Aus den Berechnungen zuvor weißt du, dass sich an der Stelle
ein Hochpunkt befindet. Damit hast du die
-Koordinate des Hochpunktes ermittelt. Die
-Koordinate erhältst du, indem du
in den Funktionsterm von
einsetzt und berechnest:
Die Koordinaten des Extrempunktes
lauten
.
Um die Koordinaten angeben zu können, musst du zunächst die notwendige und hinreichende Bedingung für Extremstellen überprüfen.
Für eine Extremstelle
- Notwendige Bedingung:
- Hinreichende Bedingung:
Weiterhin weißt du, dass die Sinusfunktion für
Damit hast du eine potentielle Extremstelle an
b)
Punkte auf der
-Achse angeben
Im Schaubild kannst du erkennen, dass die Graphen der Funktionen
,
und
der Funktionenschar
jeweils einen Punkt auf der
-Achse schneiden. Gib die Punkte an, durch welche kein Graph der Funktionenschar
verläuft.
Dabei kannst du folgende Eigenschaften verwenden:
mit dem Term
und der Bedingung
.
Diese Hilfsfunktion gibt die
-Koordinate des Schnittpunktes
mit der
-Achse in Abhängigkeit von
an.
Lässt du die Hilfsfunktion in deinem GTR zeichnen, so kannst du erkennen, dass die Funktion
nach unten nicht beschränkt ist.
Ihr Maximum kannst du ermitteln, indem du
auswählst.
Der GTR liefert dir, dass sich das Maximum an
mit
befindet. Das heißt, der Extrempunkt bzw. Schnittpunkt mit der
-Achse kann maximal die
-Koordinate
besitzen.
Du kannst also festhalten, dass der Graph der Funktionenschar
die Punkte
auf der
-Achse nicht berührt, für die
gilt.

Dabei kannst du folgende Eigenschaften verwenden:
- Laut Aufgabentext muss
gelten.
- Der Extrempunkt besitzt die Koordinaten
und stellt damit den Schnittpunkt mit der
-Achse dar.
Diese Hilfsfunktion gibt die

Ihr Maximum kannst du ermitteln, indem du
menu |
Der GTR liefert dir, dass sich das Maximum an
Du kannst also festhalten, dass der Graph der Funktionenschar