Aufgabe 2A
Ein Großhändler bietet Rohkaffee in Säcken zu jeweils
an.
aller Säcke entsprechen den Qualitätsanforderungen.
Die Zufallsgröße
beschreibt die Anzahl der Säcke, die den Qualitätsanforderungen entsprechen. Sie ist binomialverteilt.
aller Säcke den Qualitätsanforderungen. Jeder Sack, der den Qualitätsanforderungen nicht entspricht, weist mindestens einen der beiden folgenden Mängel auf:
„Der Kaffee weist zu viele Verunreinigungen auf.“
„Der Sack enthält weniger als
Kaffee."
Ein Sack wird zufällig ausgewählt. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass dieser Sack den Mangel
aufweist, beträgt
a)
Der Großhändler liefert 800 Säcke aus.
Bestimme die zu erwartende Anzahl der Säcke, die den Qualitätsanforderungen entsprechen.
Ermittle ein
-Prognoseintervall für die Anzahl der Säcke, die den Qualitätsanforderungen entsprechen.
(5 BE)
b)
Mit dem Term
lässt sich die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses im Sachzusammenhang berechnen.
Gib das Ereignis an.
Ein Kunde prüft die Qualität des Kaffees, bevor er mit dem Großhändler einen Vertrag abschließt. Er untersucht 50 zufällig ausgewählte Säcke daraufhin, ob sie den Qualitätsanforderungen entsprechen.
(2 BE)
- Wenn dies bei höchstens zwei Säcken nicht der Fall ist, dann wird der Vertrag abgeschlossen.
- Wenn genau drei Säcke nicht den Qualitätsanforderungen entsprechen, dann werden in einem zweiten Schritt weitere 25 zufällig ausgewählte Säcke daraufhin untersucht, ob sie den Qualitätsanforderungen entsprechen. Wenn von diesen 25 Säcken höchstens ein Sack nicht den Qualitätsanforderungen entspricht, dann wird der Vertrag abgeschlossen.
c)
Ermittle die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Vertrag abgeschlossen wird.
Weiterhin entsprechen
(5 BE)
d)
Ergänze die Wahrscheinlichkeiten in den Feldern in der unteren Hälfte des Baumdiagramms.

(4 BE)
e)
Das Auftreten der beiden Mängel ist stochastisch unabhängig.
Erläutere im Sachkontext die Auswirkungen dieser Eigenschaft auf die Wahrscheinlichkeiten in der oberen Hälfte des Baumdiagramms.
(4 BE)
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a)
Anzahl bestimmen
Der Erwartungswert von
ergibt sich mit:
Prognoseintervall ermitteln
Für das
-Prognoseintervall gilt:
Die linke Grenze ergibt sich also mit:
Für die rechte Grenze gilt:
Das
-Prognoseintervall ist somit gegeben durch
b)
32 der 800 Säcke entsprechen nicht den Qualitätsanforderungen.
c)
d)
Wegen
folgt direkt
Da
aller Säcke den Qualitätsanforderungen entsprechen, muss gelten:
Daraus folgt:
Es gilt nun:
Die untere Hälfte des Baumdiagramms ergibt sich also zu:

e)
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Sack den Mangel
aufweist, wenn er bereits den Mangel
hat, ist genau so groß wie die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Sack den Mangel
aufweist, wenn er den Mangel
nicht hat.
Die Wahrscheinlichkeiten in der zweiten Stufe des Baumdiagramms sind also in der oberen Hälfte mit denen in der unteren Hälfte identisch.