Pflichtteil
Aufgabe P1
a)
Nullstelle bestimmen
Du sollst die Nullstelle der Funktion
angeben. Dafür setzt du den Funktionsterm von
mit
gleich (
):
Die Nullstelle von
ist gegeben durch
.
b)
Zeige, dass
Stammfunktion von
ist
Zeige, dass die Funktion
mit
,
, eine Stammfunktion von
ist. Leite die Funktion dafür mit Hilfe der Produktregel ab:
Hier gilt
mit
und
mit
.
Die Ableitung entspricht der Funktion
, somit ist
eine Stammfunktion von
.
Weitere Stammfunktion finden
Du sollst nun eine weitere Stammfunktion
von
angeben, für die
ist. Für die Stammfunktion
gilt
und somit gilt
. Eine weitere Stammfunktion, für die
ist, erhältst du also mithilfe der Stammfunktion
Eine weitere Stammfunktion
ist gegeben durch
, diese erfüllt die Bedingung
.
Aufgabe P2
a)
Begründung für positives Integral
Begründe mithilfe der Lage des Graphen von
im Koordinatensystem, dass gilt:
.
Schaue dir dafür die Gleichung von
an. Dabei stellst du fest, dass der Graph von
eine nach unten geöffnete Normalparabel, die um 1 Einheit nach oben verschoben ist, darstellt. Die Nullstellen> sind gegeben durch
und
, das bedeutet, dass der Graph von
im Bereich
oberhalb der
-Achse verläuft. Das Integral
ist somit positiv.
b)
Wert für
bestimmen
Bestimme den Wert von
, für den
gilt. Finde dafür zuerst eine Stammfunktion
von
. Diese erhältst du mithilfe folgender Formel:
Eine Stammfunktion von
ist also gegeben durch
. Berechne nun das Integral:
Setze diese Gleichung nun
und löse nach
auf:
Der gesuchte Wert ist gegeben durch
Aufgabe P3
Für eine binomialverteilte Zufallsvariable mit Trefferwahrscheinlichkeit
und
Versuchen gilt:
a)
Wahrscheinlichkeit für einen Treffer berechnen
Um einen Term angeben zu können, mit dem die Wahrscheinlichkeit für das Ereignis „genau ein Treffer“ berechnet werden kann, setzt du in die oben gegebene Formel
,
und
ein:
Mit dem Term
kannst du die Wahrscheinlichkeit für das Ereignis „genau ein Treffer“ berechnen.
b)
Ereignis bestimmen
Du hast folgende Wahrscheinlichkeit gegeben
du sollst nun das passende Ereignis bestimmen. Betrachtest du die oben angegebene Formel für die Wahrscheinlichkeit einer binomialverteilten Zufallsvariablen, stellst du fest, dass die gegebene Wahrscheinlichkeit aus drei Termen, die je der oben angegebenen Formel entsprechen, bestehen. Der erste Teil entspricht der Formel für
, der zweite Teil entspricht der Formel für
und der dritte Teil entspricht der Formel für
.
Somit wäre ein mögliches Ereignis „mindestens drei Treffer“.
Somit wäre ein mögliches Ereignis „mindestens drei Treffer“.
c)
Abbildung der Wahrscheinlichkeitsverteilung auswählen
Du sollst entscheiden, welche der Abbildungen die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
darstellt. Dafür kannst du zum Beispiel den Erwartungswert
bestimmen:
Bei Abbildung 2 würde man den Erwartungswert bei ungefähr 1 vermuten, da der höchste Balken für
gegeben ist. In Abbildung 1 ist der höchste Balken bei
, das stimmt mit dem gerade berechneten Erwartungswert überein.
Somit stellt Abbildung 1 die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
dar.
Somit stellt Abbildung 1 die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
Aufgabe P4
a)
Matrix-Vektor-Multiplikation
Berechnen Sie das Produkt
. Du berechnest dieses Produkt durch komponentenweise Multiplikation der Einträge der 1., 2. bzw. 3. Zeile von
mit den Elementen von
und durch Summation über diese Produkte:
Vektoren bestimmen
Du sollst nun zwei von
verschiedene Vektoren
und
angeben, sodass gilt:
. Für die beiden Vektoren muss also gelten, dass bei Multiplikation mit
die ersten beiden Einträge 0 ergeben und der dritte Eintrag
. Somit muss der dritte Eintrag beider Vektoren
sein. Für die ersten beiden Einträge der Vektoren muss gelten, dass diese den gleichen Betrag haben und unterschiedliches Vorzeichen. Das ist der Fall, da diese jeweils mit 1 multipliziert werden und addiert jedoch 0 ergeben müssen.
Somit sind zwei mögliche Vektoren gegeben durch
und
.
Somit sind zwei mögliche Vektoren gegeben durch
b)
Beweise die Aussage
Du sollst zeigen, dass für alle Vektoren
gilt:
.
Multipliziere dafür die Matrix
mit
:
Da das Ergebnis von
und somit unabhängig von
ist, ist die Aussage damit bewiesen.
Multipliziere dafür die Matrix