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Abi-Aufgaben
Digitales Schulbuch
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Stochastik 2

Der Mineralwasserproduzent „Sauberwasser“ muss zurückgegebene PET-Pfandflaschen vor einer erneuten Befüllung auf nicht entfernbare Rückstände sowie auf Defekte (wie Risse) untersuchen und gegebenenfalls direkt nach der jeweiligen Kontrolle aussortieren. Der Prozessablauf, den jede einzelne Flasche durchläuft, ist im Folgenden dargestellt:
2.1
Beim Produzenten Sauberwasser weiß man:
  • \(99\,\%\) aller Flaschen durchlaufen den Waschgang.
  • \(96\,\%\) aller Flaschen werden befüllt, haben also weder nicht entfernbare Rückstände noch einen Defekt.
2.1.1
Berechne die Wahrscheinlichkeit für folgende Ereignisse:
Von \(5\) Flaschen werden \(5\) befüllt.
Von \(15\) Flaschen wird genau eine Flasche nicht befüllt.
Eine Flasche, die gewaschen wurde, wird auch befüllt.
Ein Flasche, die nicht befüllt wird, wurde nicht gewaschen.
(7 BE)
2.1.2
Bestimme, wie viele Flaschen mindestens kontrolliert werden müssen, um mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als \(90\,\%\) mindestens eine Flasche vorzufinden, die nicht befüllt wird.
(3 BE)
2.2
Trotz aller Qualitätskontrollen können nicht alle fehlerhaften Flaschen erkannt werden. Erfahrungsgemäß sind \(0,5\,\%\) aller ausgelieferten Flaschen fehlerhaft.
Der Produzent Sauberwasser kontrolliert vor der Auslieferung an die Kunden bei einer Stichprobe \(500\) Flaschen auf Fehler.
(5 BE)

(15 BE)
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