Stochastik 1
1
In Baden-Württemberg tragen
aller Zecken FSME-Viren in sich. Diese Viren werden durch Bisse der Zecken auf den Menschen übertragen.
1.1
Berechne die Wahrscheinlichkeiten der folgenden Ereignisse:
: Von
zufällig ausgewählten Zecken trägt keine einzige FSME-Viren in sich.
: Von
zufällig ausgewählten Zecken trägt höchstens eine FSME-Viren in sich.
: Von
zufallig ausgewählten Zecken tragen mindestens vier FSME-Viren in sich.
(6 BE)
1.2
Prüfe, ob folgende Aussage wahr ist: Das Risiko einer Übertragung der FSME-Viren auf den Menschen übersteigt in Baden-Württemberg erst dann
, wenn man dort von mindestens
Zecken gebissen wird.
(3 BE)
1.3
Die angegebene Wahrscheinlichkeit von
, mit der die Zecke FSME-Viren in sich trägt, stellt einen Durchschnittswert für ganz Baden- Württemberg dar. In allen Regionen wurden Stichproben genommen und die dortigen relativen Häufigkeiten berechnet. Je dunkler die Region in der Karte dargestellt ist, desto höher sind die relativen Häufigkeiten dafür, dass die Zecken FSME-Viren in sich tragen. Für die Regionen
und
wurde jeweils ein
-Vertrauensintervall für die unbekannten Wahrscheinlichkeiten, mit der eine Zecke dort FSME-Viren in sich trägt, bestimmt. Für die Stichprobe in der Region
ist bekannt, dass
Zecken getestet wurden.
1.3.1
Bei der Stichprobe in der Region
stellte man fest, dass
Zecken FSME-Viren in sich tragen. Gib das näherungsweise bestimmte
- Vertrauensintervall für die unbekannte Wahrscheinlichkeit an. Interpretiere dein Ergebnis im Sachzusammenhang.
(3 BE)
1.3.2
Bei der Prüfung der Stichproben wird festgestellt, dass die Längen der Vertrauensintervalle für die beiden Regionen
und
übereinstimmen, in Region
jedoch eine größere relative Häufigkeit als in Region
vorliegt (siehe Karte). Erläutere, was dies für den Umfang der Stichprobe in Region
bedeutet.
(3 BE)
(15 BE)
1.1
1.2
Die Aussage gilt, wenn die
und
gilt.
Wenn man von
Zecken gebissen wird, beträgt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass darunter mindestens eine mit FSME-Viren ist, immernoch weniger als
Die Aussage ist also nicht wahr.
1.3.1
1.3.2
Die Längen der Vertrauensintervalle sind:
Diese beiden Längen sollen gleich sein:
Der Stichprobenumfang von Region
muss also größer sein, als der in Region A.