Aufgabe 1
In einem Produktionsprozess werden Flüssigkeiten erhitzt, eine Zeit lang bei konstanter Temperatur gehalten und anschließend wieder abgekühlt.
a)
Betrachtet wird zunächst ein Vorgang, bei dem der Temperaturverlauf durchgehend gesteuert wird. In der Tabelle sind Ergebnisse einer Temperaturmessung angegeben.
Der Temperaturverlauf kann während des Erhitzens und während des Abkühlens mithilfe der in
definierten Funktion
mit
modellhaft beschrieben werden. Dabei ist die seit Beginn des Vorgangs vergangene Zeit in Minuten und
die Temperatur in
gehalten wird, entspricht im Modell dem Intervall, in dem die Funktion
mindestens diese Temperatur liefert.
durch eine der in
definierten Funktionen
mit
mit
beschreiben lässt. Dabei ist
die seit Beginn des Vorgangs vergangene Zeit in Minuten und
die Temperatur in
Zeit in Minuten | Temeratur in |
---|---|
0 | 23,0 |
2 | 54,0 |
4 | 76,9 |
10 | 76,8 |
15 | 77,3 |
20 | 76,8 |
40 | 37,9 |
60 | 26,0 |
80 | 23,2 |
(1)
Gib an, welche Temperaturen die Funktion
für den Beginn des Vorgangs und für den Zeitpunkt zwei Minuten nach diesem Beginn liefert.
Bestimme jeweils die prozentuale Abweichung von den angegebenen Messwerten.
Bestimme jeweils die prozentuale Abweichung von den angegebenen Messwerten.
(4 BE)
(2)
Zeige rechnerisch, dass der Graph von
genau einen Extrempunkt hat.
Vergleiche die zu diesem Punkt gehörende Temperatur mit den angegebenen Messwerten.
[Zur Kontrolle:
]
Vergleiche die zu diesem Punkt gehörende Temperatur mit den angegebenen Messwerten.
[Zur Kontrolle:
(12 BE)
(3)
Beschreibe den Verlauf des Graphen von
für große Werte von
und interpretiere diesen Verlauf im Sachzusammenhang.
Der Zeitabschnitt, in dem die Flüssigkeit im Produktionsprozess konstant bei
(3 BE)
(4)
Bestimme die Zeitpunkte, zu denen dieser Zeitabschnitt beginnt und endet.
Stelle den konstanten Temperaturverlauf in diesem Zeitabschnitt in Abbildung 1 dar.
Die Steuerung des Prozesses kann so variiert werden, dass sich der Temperaturverlauf während des gesamten Vorgangs für Stelle den konstanten Temperaturverlauf in diesem Zeitabschnitt in Abbildung 1 dar.

Abbuildung 1
(5 BE)
(5)
Die in der Abbildung 2 dargestellten Graphen
und
gehören jeweils zu einem der Werte
und
Entscheide, welcher dieser Werte welchem Graphen zugeordnet werden kann.
(3 BE)
(6)
Begründe, dass der in der Abbildung dargestellte Graph
nicht zu einer der Funktionen
gehören kann.
(2 BE)
b)
Betrachtet wird nun ein Vorgang, bei dem die Steuerung des Temperaturverlaufs zwanzig Minuten nach Beginn des Vorgangs abgeschaltet wird. Das anschließende Abkühlen der Flüssigkeit lässt sich für
durch die in
definierte Funktion
mit
und
beschreiben.
Zu Beginn des Abkühlens soll die Temperatur
und die momentane Änderungsrate der Temperatur
pro Minute betragen.
(1)
Bestimme passende Werte von
und
(6 BE)
(2)
Ermittle für diese Phase des Abkühlens im Intervall
denjenigen Zeitpunkt, für den die Werte der Funktion
und der Funktion
mit
und
am stärksten voneinander abweichen.
Gib die zugehörige Abweichung an.
Gib die zugehörige Abweichung an.
(5 BE)
a)
(1)
(2)
(3)
(4)
Gesucht sind die Werte von
für die
gilt. Mithilfe des GTRs ergeben sich folgende Lösungen:

(5)
(6)
Der Graph
b)
(1)
- Zu Beginn des Abkühlens soll die Temperatur
betragen:
- Zu Beginn des Abkühlens soll die momentane Änderungsrate der Temperatur
betragen:
(2)
Mit dem GTR ergeben sich folgende Extrempunkte und die Werte an den Intervallrändern:
zum Zeitpunkt
also ca. 26 Minuten nach Beginn des Vorgangs voneinander ab.
Die Funktion
weicht zu diesem Zeitpunkt um ca.
nach oben zu dem Wert von
ab.
- Ein Hochpunkt mit
- Ein Tiefpunkt mit
- Linker Intervallrand:
- Rechter Intervallrand:
Die Funktion
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a)
(1)
(2)
(3)
(4)
Gesucht sind die Werte von
für die
gilt. Mithilfe des GTRs ergeben sich folgende Lösungen:

(5)
(6)
Der Graph
b)
(1)
- Zu Beginn des Abkühlens soll die Temperatur
betragen:
- Zu Beginn des Abkühlens soll die momentane Änderungsrate der Temperatur
betragen:
(2)
Mit dem GTR ergeben sich folgende Extrempunkte und die Werte an den Intervallrändern:
zum Zeitpunkt
also ca. 26 Minuten nach Beginn des Vorgangs voneinander ab.
Die Funktion
weicht zu diesem Zeitpunkt um ca.
nach oben zu dem Wert von
ab.
- Ein Hochpunkt mit
- Ein Tiefpunkt mit
- Linker Intervallrand:
- Rechter Intervallrand:
Die Funktion
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