A3
a)
Eine Funktion
ist gegeben durch die Gleichung
(1)
Gib eine Funktionsgleichung der ersten Ableitung von
an.
(2)
Berechne die Extremstellen von
und die Art der Extremstellen.
(1 + 4 Punkte)
b)
Gegeben sind die Funktion
und
mit den Gleichungen
Die Abbildung zeigt die Graphen der Funktion
und

Abbildung
(1)
Gib die beiden Schnittstellen der Graphen der Funktionen
und
an.
(2)
Zeige:
ist eine Stammfunktion der Funktion
mit
(3)
Ermittle den Flächeninhalt der Fläche, die von den Graphen der Funktionen
und
eingeschlossen wird.
(1 + 2 + 2 Punkte)
c)
Gegeben ist die in
definierte Funktion
mit
Bestimme diejenige reelle Zahl
mit
für die der Graph von
und die Gerade mit der Gleichung
eine Fläche mit dem Inhalt
einschließen.
(5 Punkte)
d)
Gegeben sind die Punkte
,
, und
, wobei
eine positive reelle Zahl ist.
(1)
Zeige, dass es sich beim Dreieck
um ein gleichschenkliges Dreieck mit der Basis
handelt.
(2)
Das Dreieck
hat den Flächeninhalt
. Bestimme den Wert von
.
(2 + 3 Punkte)
e)
Pia hat eine Dartscheibe geschenkt bekommen. Sie trifft im Mittel zu etwa
die Dartscheibe. Die Zufallsgröße
„Anzahl der Treffer beim Pfeilwurf auf die Dartscheibe“ wird im Folgenden als binomialverteilt mit
angenommen.
Pia wirft genau 100-mal auf die Dartscheibe.
Pia wirft genau 100-mal auf die Dartscheibe.
(1)
Berechne den Erwartungswert und die Standardabweichung von
(2)
Gib einen Term zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit an, dass Pia genau 80-mal die Dartscheibe trifft.
(3)
Gib einen Term zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit an, dass sie mindestens einmal die Dartscheibe trifft, und begründe anhand des Terms, dass diese Wahrscheinlichkeit nahezu
beträgt.
(2 + 1 + 2 Punkte)
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a)
(1)
Die Ableitung der Funktion lautet:
(2)
1. Schritt: Notwendige Bedingung für Extremstellen anwenden
Mit der
-Formel folgt:
2. Schritt: Hinreichende Bedingung für Extremstellen anwenden
Die zweite Ableitung der Funktion lautet:
An der Stelle
befindet sich ein Minimum und an der Stelle
ein Maximum.
b)
(1)
(2)
Die Ableitung der Funktion
kann mit der Produktregel bestimmt werden.
ist also eine Ableitung von
, womit
eine Stammfunktion von
ist.
(3)
Der Flächeninhalt der Fläche der von den Graphen der Funktionen
und
eingeschlosen wird, beträgt
.
c)
Die gesuchte Fläche wird von den Graphen der beiden Funktionen und deren Schnittstellen eingegrenzt.
1. Schritt: Bestimmung der Schnittstellen
Mit Hilfe des Satzes vom Nullprodukt kann die Gleichung mit
und
gelöst werden.
2. Schritt: Berechnung des Flächeninhalts der eingeschlossenen Fläche
3. Schritt: Bestimmung von
d)
(1)
Die Bedingung für ein gleichschenkliges Dreieck ist, dass mindestens zwei Seiten gleich lang sind. Damit die Seite
die Basis ist, müssen
und
gleich lang sein.
Das Dreieck
ist gleichschenklig mit der Basis
.
(2)
Der Flächeninhalt des Dreiecks lässt sich über die folgende Formel berechnen:
Die Koordinaten des Mittelpunktes
von
ergeben sich als:
Daraus ergibt sich:
Der Flächeninhalt des Dreiecks beträgt also:
Der Flächeninhalt des Dreiecks
soll den Wert
annehmen.
Für
ist der Flächeninhalt
des Dreiecks
.
e)
(1)
Der Erwartungwert ergibt sich als:
Für die Standardabweichung gilt:
(2)
Nach der Formel von Bernoulli ergibt sich der Term mit:

(3)
Die Wahrscheinlichkeit für mindestens einen Treffer ist:
ist eine „sehr kleine“ positive Zahl, die nahezu den Wert Null hat.
Daher gilt: