Wahlpflichtteil
1
Gegeben ist für jede positive reelle Zahl
die in
definierte Funktion
mit
Abbildung 1 zeigt den Graphen von
sowie die Tangente
an den Graphen von
im Punkt
.

(1)
Gib anhand Abbildung 1 eine Gleichung der Tangente
an.
(2)
Weise nach, dass für jeden Wert
die Tangente an den Graphen von
im Punkt
die
-Achse im Punkt
schneidet.
(1 + 4 Punkte)
2
Betrachtet wird die Schar der in
definierten Funktionen
mit
und
. Für jeden Wert von
besitzt die Funktion
genau eine Extremstelle.
(1)
Begründe, dass der Graph von
für
unterhalb der
-Achse verläuft.
(2)
Die Abbildungen 2 und 3 zeigen jeweils einen Graphen der Schar. Einer der beiden Graphen gehört zu einem positiven Wert von
Entscheide, welcher Graph dies ist, und begründe deine Entscheidung.

Abb. 2

Abb. 3
(2 + 3 Punkte)
3
Gegeben ist die Schar der Ebenen
mit
(1)
Ermittle denjenigen Wert von
für den
parallel zur Gerade mit der Gleichung
und
verläuft.
(2)
Prüfe, ob die Ebene mit der Gleichung
zur Schar gehört.
(2 + 3 Punkte)
4
Die Punkte
und
sind Eckpunkte eines Parallelogramms
dessen Diagonalen sich im Punkt
schneiden.
(1)
Verschiebt man jeden der Punkte
und
parallel zur
-Achse in die
-Ebene, so ergeben sich die Punkte
bzw.
Das Viereck
ist ein Parallelogramm, dessen Diagonalen sich im Punkt
schneiden.
Zeichne
und
in Abbildung 4 ein.

Abb. 4
(2)
Berechne den Wert des Skalarprodukts
und beurteile, ob der Winkel zwischen den Vektoren
und
kleiner ist als
(3 + 2 Punkte)
5
Abbildung 5 zeigt den Graphen der Dichtefunktion einer normalverteilten Zufallsgröße
mit dem Erwartungswert

Abb. 5
(1)
Gib die Wahrscheinlichkeit dafür an, dass
den Wert
annimmt.
(2)
Gesucht ist die Wahrscheinlichkeit für das Ereignis
somit gilt:
„
nimmt einen Wert an, der um mehr als
von
abweicht“
Erläutere die Überlegungen, die zur folgenden Bestimmung der gesuchten Wahrscheinlichkeit führen:
somit gilt:
(1 + 4 Punkte)
6
Ein Tetraeder, das mit den Augenzahlen
und
beschriftet ist, wird zum Würfeln verwendet. Das Tetraeder wurde so manipuliert, dass die Augenzahlen nicht alle mit der gleichen Wahrscheinlichkeit auftreten.
(1)
Die Augenzahl
tritt mit einer Wahrscheinlichkeit von
auf.
Beschreibe in diesem Kontext ein Ereignis, dessen Wahrscheinlichkeit mit dem folgenden Ausdruck berechnet werden kann:

(2)
Mit dem Tetraeder wird dreimal gewürfelt. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zufallsgröße
„Anzahl der Einsen" ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
Berechne den Erwartungswert der Zufallsgröße
und die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten der Augenzahl
(2 + 3 Punkte)
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1
(1)
Die Tangente
gegeben durch die Gleichung
hat eine positive Steigung, einen
-Achsenabschnitt von
und schneidet die
-Achse bei
Für die Steigung
folgt somit:
Somit ergibt sich die Gleichung
(2)
Die allgemeine Gleichung der Tangente ist gegeben durch
Für die Ableitung von
gilt:
Somit folgt
und
Einsetzen der Koordinaten des Punktes
an dem die Tangente den Graphen berührt, in die Gleichung der Tangente liefert somit:
Somit gilt
und die Tangente schneidet die
-Achse damit im Punkt
2
(1)
Da stets
gilt, folgt für
immer
Somit verläuft der Graph von
in diesem Fall unterhalb der
-Achse.
(2)
Für
gilt:
Da die Funktion
laut Aufgabenstellung für alle Werte von
genau eine Extremstelle besitzt, fällt der Graph in Abbildung 1 für steigende Werte von
weiter. Somit zeigt Abbildung 2 den Graphen der Schar mit positivem Wert von
3
(1)
Ein Normalenvektor
der Ebene
lässt sich aus der Ebenengleichung wie folgt ablesen:
Für den gesuchten Wert von
folgt somit:
(2)
Ein Normalenvektor der betrachteten Ebene lässt sich wie folgt ablesen:
Damit die Ebene zur Ebenenschar gehört, muss ein
existieren, sodass gilt:
Aus der zweiten Zeile folgt
Somit ergibt sich folgendes Gleichungssystem:
Gleichung
liefert
Da
ergibt, liefert einsetzen von
in Gleichung
einen Widerspruch. Somit besitzt das Gleichungssystem keine Lösung und die betrachtete Ebene gehört damit nicht zur Schar.
4
(1)

(2)
Da das Skalarprodukt negativ ist, ist der Winkel zwischen den beiden Vektoren nicht kleiner als
sondern größer.
5
(1)
Da die Zufallsgröße normalverteilt ist, gilt
(2)
Der Inhalt der Fläche unter dem Graphen der Dichtefunktion zwischen
und
kann näherungsweise als Balken mit Breite
und Höhe
betrachtet werden, das heißt es gilt:
Da der Graph symmetrisch zum Erwartungswert liegt, das heißt symmetrisch zu
folgt damit insgesamt der zweite Rechenschritt:
6
(1)
„Bei zehn hintereinander ausgeführten Würfen des Tetraeders wird weniger als dreimal die Augenzahl
geworfen.“
(2)
Für den Erwartungswert von
folgt:
Für die Wahrscheinlichkeit
für das Auftreten der Augenzahl
gilt: