A2
a)
Gegeben sind die in
definierten ganzrationalen Funktionen
mit
mit
(1)
Begründe, dass der Graph von
symmetrisch bezüglich der
-Achse ist.
(2)
Es gibt einen Wert von
für den
eine Wendestelle von
ist.
Berechne diesen Wert von
Berechne diesen Wert von
(1 + 4 Punkte)
b)
Eine Funktionenschar
ist gegeben durch die Gleichung
(1)
Zeige rechnerisch:
Im Folgenden kannst du verwenden:
(2)
Zeige, dass
eine Extremstelle aller Funktionen der Schar ist, und untersuche, für welche Werte von
die Funktionen der Schar an der Stelle
ein Minimum besitzen.
(2 + 3 Punkte)
c)
Gegeben sind die Funktionen
und
mit den Gleichungen
(1)
Bestimme rechnerisch die beiden Schnittstellen der Graphen der Funktionen
und
[Zur Kontrolle: Die Schnittstellen sind
und
]
[Zur Kontrolle: Die Schnittstellen sind
(2)
Zwischen den Schnittstellen verläuft der Graph von
oberhalb des Graphen von
Die Funktion
ist eine Stammfunktion der Funktion
mit
Ermittle den Flächeninhalt der Fläche, die von den Graphen der Funktionen
und
eingeschlossen wird.
Ermittle den Flächeninhalt der Fläche, die von den Graphen der Funktionen
(3 + 2 Punkte)
d)
Betrachtet werden die in
definierten Funktionen
und
wobei
eine Stammfunktion von
ist. Die Abbildung zeigt den Graphen
von

(1)
Bestimme den Wert des Integrals
(2)
Bestimme grafisch näherungsweise den Funktionswert von
an der Stelle
(2 + 3 Punkte)
e)
Pia hat eine Dartscheibe geschenkt bekommen. Sie trifft im Mittel zu etwa
die Dartscheibe. Die Zufallsgröße
„Anzahl der Treffer beim Pfeilwurf auf die Dartscheibe“ wird im Folgenden als binomialverteilt mit
angenommen.
Pia wirft genau 100-mal auf die Dartscheibe.
Pia wirft genau 100-mal auf die Dartscheibe.
(1)
Berechne den Erwartungswert und die Standardabweichung von
(2)
Gib einen Term zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit an, dass Pia genau 80-mal die Dartscheibe trifft, davon zehnmal in den ersten zehn Würfen.
(3)
Gib einen Term zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit an, dass sie mindestens einmal die Dartscheibe trifft, und begründe anhand des Terms, dass diese Wahrscheinlichkeit nahezu
beträgt.
(2 + 1 + 2 Punkte)
f)
Abbildung 2 zeigt den Graphen der Dichtefunktion der normalverteilten Zufallsgröße

Abbildung 2
(1)
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass
einen Wert aus dem Intervall
annimmt, beträgt etwa
Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass
einen Wert annimmt, der größer ist als
Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass
(2)
Die Zufallsgröße
ist ebenfalls normalverteilt; der Erwartungswert von
ist ebenso groß wie der Erwartungswert von
die Standardabweichung von
ist größer als die Standardabweichung von
Skizziere in der Abbildung 2 einen möglichen Graphen der Dichtefunktion von
Skizziere in der Abbildung 2 einen möglichen Graphen der Dichtefunktion von
(2 + 3 Punkte)
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a)
(1)
(2)
1. Schritt: Zweite Ableitung bestimmen
Mit der Produktregel ergibt sich:
2. Schritt: Einsetzen von
3. Schritt: Nullstellen der zweiten Ableitung berechnen
b)
(1)
Mit der Produkt- und Kettenregel ergibt sich:
(2)
1. Schritt: Notwendige Bedingung für Extremstellen anwenden
2. Schritt: Hinreichende Bedingung für Extremstellen anwenden
für alle
Somit ist gezeigt, dass
eine Extremstelle aller Funktionen dieser Schar ist.
3. Schritt: Bedingung für Minimum anwenden
Daher haben alle Funktionen
mit
ein Minimum an der Stelle
.
c)
(1)
(2)
Die Schnittstellen der beiden Funktionen geben die Intervallgrenzen an. Daher gilt für den Flächeninhalt:
Der Flächeninhalt der Fläche, die von den Graphen der Funktionen
und
eingeschlossen ist, beträgt
.
d)
(1)
Am des Funktionsgraphen von
können die Werte direkt abgelesen werden. Es gilt:
(2)
Die Ableitung
an der Stelle
ist gleich der Steigung der Funktion
an der Stelle
. Somit kann an den Graphen der Gunktion
an der Stelle
eine Tangente angelegt werden, deren Steigung dem Funktionswert von
an dieser Stelle entspricht.
Die Steigung der Tangente ergibt sich als
, womit
gilt.

e)
(1)
Der Erwartungwert ergibt sich als:
Für die Standardabweichung gilt:
(2)
(3)
Die Wahrscheinlichkeit für mindestens einen Treffer ist:
ist eine „sehr kleine“ positive Zahl, die nahezu den Wert Null hat.
Daher gilt:
f)
(1)
Das Intervall
ist genau mittig unter dem Graphen der Normalverteilung, womit sich die Wahrscheinlichkeit ergibt als:
(2)
