Aufgabe 2C
Ein Unternehmen stellt Olivenöl her und füllt es in Flaschen ab. Laut Aufdruck beträgt die Füllmenge jeder Flasche
Für jede Flasche beträgt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie weniger als
Öl enthält,
Die Anzahl der Flaschen mit weniger als
Öl wird durch eine Binomialverteilung beschrieben.
Die Flaschen werden in Kartons verpackt. Jeder Karton enthält zwölf Flaschen.
Öl enthält.
und einer Standardabweichung von
a)
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass in einem Karton weniger als zwei Flaschen mit weniger als
Öl enthalten sind.
(2 BE)
b)
An einen Supermarkt wird regelmäßig die gleiche Anzahl von Flaschen geliefert. Dabei enthalten im Mittel mehr als 780 Flaschen mindestens
Öl.
Ermittle, wie viele Flaschen mindestens geliefert werden.
Ein Karton gilt als fehlerhaft, wenn mehr als eine Flasche weniger als
(4 BE)
c)
Ein Supermarkt erhält eine Lieferung von 150 Kartons.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mehr als
der Kartons fehlerhaft sind.
Die Füllmenge der Flaschen ist normalverteilt mit einem Erwartungswert von
(4 BE)
d)
Eine Flasche wird zufällig ausgewählt. Ermittle für die folgenden Ereignisse jeweils die Wahrscheinlichkeit:
„Die Flasche enthält mehr als
Öl.“
„Die Füllmenge der Flasche weicht höchstens um
vom Erwartungswert ab.“
(4 BE)
e)
Das Unternehmen möchte die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Flasche weniger als
Öl enthält, verringern. Für die nötige Änderung der Maschine, die die Flaschen befüllt, gibt es zwei Vorschläge:
Vorschlag 1: Die eingestellte Füllmenge von
wird erhöht.
Vorschlag 2: Die Genauigkeit, mit der die eingestellte Füllmenge von
erreicht wird, wird erhöht.
Beide Abbildungen zeigen jeweils den Graphen der Dichtefunktion, die vor der Änderung der Maschine die Füllmenge der Flaschen beschreibt.
Skizziere in der Abbildung 1 den Graphen einer Dichtefunktion, die zu Vorschlag 1 passt, und in der Abbildung 2 den Graphen einer Dichtefunktion, die zum Vorschlag 2 passt.
Begründe für Vorschlag 1, dass damit das Ziel des Unternehmens erreicht wird.

Abbildung 1

Abbildung 2
(7 BE)
f)
Bestimme die größtmögliche Standardabweichung mit einer Genauigkeit von drei Nachkommastellen, für die gilt:
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Flasche weniger als
Öl enthält, ist höchstens halb so groß.
(4 BE)
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a)
b)
Das Mittel von mehr als 780 Flaschen entspricht dem Erwartungswert. Hierbei beschreibt
die Anzahl der gelieferten Flaschen.
Es soll gelten:
Da die Anzahl der Flaschen eine natürliche Zahl sein muss, gilt
Es werden also mindestens 792 Flaschen geliefert.
c)
d)
e)
Graphen skizzieren
Mögliche Graphen für die beiden Vorschläge sind beispielsweise:
Vorschlag 1 begründen
Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Flasche weniger als 600 ml Öl enthält, entspricht dem Inhalt der Fläche, die für
zwischen dem Graphen der Dichtefunktion und der
-Achse liegt.
Vorschlag 1 führt durch die Verschiebung in positive
-Richtung zu einer Verkleinerung dieser Fläche.

Vorschlag 1

Vorschlag 2
f)
Für
und
gilt:
Systematisches Ausprobieren mit dem CAS liefert:
Für
Für
Da
höchstens halb so groß sein soll und somit höchstens 0,00745 betragen soll, folgt die größtmögliche Standardabweichung mit