Aufgabe 2A
Für ein Land wird die Bevölkerungsgruppe der Erwachsenen betrachtet. In dieser Bevölkerungsgruppe beträgt der Anteil der Internetnutzer 88 %; der Anteil derjenigen, die mindestens 65 Jahre alt sind und das Internet nutzen, beträgt 17 %. Die betrachtete Bevölkerungsgruppe besteht aus 60,7 Millionen Personen, von denen 16,4 Millionen mindestens 65 Jahre alt sind.
Aus der betrachteten Bevölkerungsgruppe wird eine Person zufällig ausgewählt. Untersucht werden folgende Ereignisse:
„Die Person nutzt das Internet.“
„Die Person ist mindestens 65 Jahre alt.“
Kugeln, von denen
weiß sind.
Jedem Behälter wird eine Kugel zufällig entnommen.
Aus der betrachteten Bevölkerungsgruppe wird eine Person zufällig ausgewählt. Untersucht werden folgende Ereignisse:
a)
Stelle den Sachzusammenhang in einer vollständig ausgefüllten Vierfeldertafel dar.
(3 BE)
b)
Untersuche, ob folgende Ereignisse
und
stochastisch unabhängig sind.
(3 BE)
c)
Beschreibe das Ereignis „
und
“ im Sachzusammenhang.
(2 BE)
d)
Bestimme für den Fall, dass die ausgewählte Person jünger als 65 Jahre ist, die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie das Internet nutzt.
In der betrachteten Bevölkerungsgruppe nutzen etwa 72 % das Internet mit einem Smartphone.
(2 BE)
e)
Aus der betrachteten Bevölkerungsgruppe werden 150 Personen zufällig ausgewählt.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Anzahl derjenigen ausgewählten Personen, die das Internet mit einem Smartphone nutzen, weniger als 10 % vom Erwartungswert dieser Anzahl abweicht.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Anzahl derjenigen ausgewählten Personen, die das Internet mit einem Smartphone nutzen, weniger als 10 % vom Erwartungswert dieser Anzahl abweicht.
(4 BE)
f)
Ermittle, wie viele Personen aus der betrachteten Bevölkerungsgruppe mindestens zufällig ausgewählt werden müssen, damit mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 98 % mehr als zwei dieser Personen das Internet mit einem Smartphone nutzen.
In zwei Behältern befinden sich insgesamt 300 Kugeln, von denen 105 weiß und die übrigen schwarz sind. Im ersten Behälter befinden sich
(4 BE)
Jedem Behälter wird eine Kugel zufällig entnommen.
g)
Interpretiere den Term
im Sachzusammenhang.
(3 BE)
h)
Es gilt:
I. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 % ist die aus dem ersten Behälter entnommene Kugel weiß.
II. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 37,5 % ist die aus dem Behälter entnommene Kugel schwarz und die aus dem zweiten Behälter entnommene Kugel weiß.
Ermittle die Anzahl der weißen Kugeln im ersten Behälter.
(4 BE)
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a)
Gesamt | |||
---|---|---|---|
17 % | 10% | 27% | |
71% | 2% | 73% | |
Gesamt | 88 % | 12% | 100% |
b)
Zwei Ereignisse sind stochastisch unabhängig, wenn
gilt.
Es gilt
und
Da
gilt, sind die Ereignisse
und
stochastisch abhängig.
Es gilt
c)
Das Ereignis "
und
" beschreibt die Personen, die mindestens
Jahre alt sind und das Internet nicht nutzen.
d)
e)
Die Zufallsvariable
beschreibt die Anzahl der Personen, die das Internet mit einem Smartphone nutzen.
ist
-verteilt.
Der Erwartungswert ist gegeben durch
vom Erwartungswert sind also
Die obere Grenze, für die die gesuchte Anzahl weniger als
vom Erwartungswert abweicht, ist gegeben durch die größte natürliche Zahl, die kleiner als
ist, also
Die untere Grenze ist gegeben durch die kleinste natürliche Zahl, die größer als
ist, also
Damit lässt sich die gesuchte Wahrscheinlichkeit mit dem Taschenrechner zu 

berechnen.
Die untere Grenze ist gegeben durch die kleinste natürliche Zahl, die größer als
f)
Gesucht ist ein Wert für
sodass 
gilt. Durch systematisches Ausprobieren mit dem Taschenrechner folgt:
Für
gilt
Für
gilt
Um die gesuchte Wahrscheinlichkeit zu erreichen, müssen mindestens
Personen ausgewählt werden.
Für
g)
Insgesamt sind
Kugeln schwarz.
Der Term
gibt die Anzahl der schwarzen Kugeln im ersten Behälter an. Der Zähler beschreibt damit insgesamt die Anzahl der schwazen Kugeln im zweiten Behälter.
Der Nenner gibt die Anzahl der Kugeln im zweiten Behälter an. Der Term gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass aus dem zweiten Behälter eine schwarze Kugel gezogen wird.
Der Term
Der Nenner gibt die Anzahl der Kugeln im zweiten Behälter an. Der Term gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass aus dem zweiten Behälter eine schwarze Kugel gezogen wird.
h)
Aus I. folgt:
und daraus
Daraus folgt ebenfalls, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von
eine schwarze Kugel us dem Behälter gezogen wird.
Aus II. folgt:
in II einsetzen ergibt:
Mit dem solve-Befehl folgt
und somit müssen sich im ersten Behälter 45 weiße Kugeln befinden.