Lerninhalte in Mathe
Abi-Aufgaben eA (GTR)
Abi-Aufgaben eA (CAS)
Digitales Schulbuch
Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1B

Für die Gartenschau „Mathematischer Garten“ wird die Gestaltung einer quadratischen Gartenfläche geplant. Diese soll durch einen Weg in eine Blumenfläche und eine Sträucherfläche aufgeteilt werden. Die Blumenfläche liegt nördlich des Weges. In der Planungsphase werden verschiedene Modelle der Gartenfläche mit einer Seitenlänge von einem Meter \((\text m)\) hergestellt. Der Weg wird dabei modellhaft durch Funktionsgraphen beschrieben. Alle zu berechnenden Größen beziehen sich auf die jeweiligen Modelle.
a)
Auf dem Weg von der westlichen zur östlichen Grenze der Gartenfläche gibt es zwei Punkte, an denen man genau in Richtung Osten läuft, und einen Punkt, an dem man von einer Rechtskurve in eine Linkskurve wechselt.
Berechne die Koordinaten dieser drei Punkte.
(11 BE)
b)
Ein geradliniger Weg soll von der südwestlichen Ecke der Gartenfläche ausgehen und weiter östlich ohne Knick wieder an den Weg aus dem obigen Modell anschließen.
Skizziere den geradlinigen Weg in der Abbildung 2.
Ermittle die \(x\)-Koordinate des Anschlusspunktes.
(18 BE)
c)
Ein zweites Modell verwendet für den Weg, der von der westlichen zur östlichen Grenze der Gartenfläche verläuft, den Graphen einer Exponentialfunktion \(g\) mit \(g(x)=b\cdot e ^{-k\cdot x},\) \(0 \leq x \leq 1 ,\) \(0 \lt  b\leq 1,\) \(k\gt  0.\) Dabei werden \(x\) und \(g(x)\) jeweils in Metern angegeben.
Erläutere, welchen Einfluss die Wahl der Parameter \(b\) und \(k\) auf den Schnittpunkt des Weges mit der westlichen Grenze der Gartenfläche hat.
Bestimme für \(b=1\) einen Wert für \(k\) so, dass die Gartenfläche in zwei flächeninhaltsgleiche Teilstücke aufgeteilt wird.
Für das Modell soll ein weiterer Weg angelegt werden. Sein Verlauf entsteht durch Spiegelung des Graphen von \(g\) mit \(b=\dfrac{4}{5}\) und \(k=\dfrac{8}{5}\) an der Geraden zu \(y=\dfrac{2}{5}\).
Bestimme eine zu diesem Weg passende Funktionsgleichung.
(11 BE)
d)
Bei gleicher Bodenbeschaffenheit verursacht die Pflege von Blumen und Sträuchern pro \(m^2\) gleiche Kosten. Auf der Gartenfläche unterscheidet sich aber die Bodenbeschaffenheit der westlichen Hälfte von der der östlichen Hälfte. Dies hat zur Folge, dass die Pflege der Sträucher pro \(m^2\) für die westliche Hälfte doppelt so hohe Kosten verursacht wie die östliche Hälfte.
Ermittle für das zweite Modell aus Aufgabenteil c) für den Fall \(b=k=1\), um welchen Faktor die Pflegekosten für die Sträucher der westlichen Hälfte dadurch teurer sind als die Pflegekosten für die Sträucher der östlichen Hälfte.
(6 BE)