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Aufgabe 2B

Unter den Kunden eines Krankenversicherungsunternehmens haben \(59\,\%\) Datenschutzbedenken. Von den Kunden mit Datenschutzbedenken nutzen \(23\,\%\) ein Fitnessarmband. \(19\,\%\) aller Kunden haben keine Datenschutzbedenken und nutzen ein Fitnessarmband.
a)
Stelle den Sachverhalt in einem beschrifteten Baumdiagramm dar.
(3 BE)
b)
Eine unter allen Kunden zufällig ausgewählte Person nutzt ein Fitnessarmband. Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass diese Datenschutzbedenken hat.
(3 BE)
c)
Es gilt \(0,23\neq0,59\cdot0,23+0,19.\)
Begründe damit, dass die Ereignisse „Eine unter allen Kunden zufällig ausgewählte Person hat Datenschutzbedenken.“ und „Eine unter allen Kunden zufällig ausgewählte Person nutzt ein Fitnessarmband.“ stochastisch abhängig sind.
(3 BE)
\(100\) Kunden des Unternehmens werden zufällig ausgewählt.
d)
Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass mehr als \(50\,\%\) der ausgewählten Kunden Datenschutzbedenken haben.
(2 BE)
e)
Setzt man für \(a\) und \(b\) geeignete Werte ein, so kann mit dem Term
\(1-\displaystyle\sum\limits_{k=51}^{100}\pmatrix{100\\k}\cdot0,59^k\cdot a^b\)
die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses im Sachzusammenhang berechnet werden.
Gib diese Werte für \(a\) und \(b\) an.
Beschreibe das zugehörige Ereignis.
(3 BE)
f)
Untersuche, ob es eine natürliche Zahl \(n\) gibt, für die die folgende Aussage richtig ist:
Werden \(2n\) Kunden des Unternehmens zufällig ausgewählt, so ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unter diesen niemand Datenschutzbedenken hat, halb so groß wie bei \(n\) Kunden.
(3 BE)
Bevor Fitnessarmbänder in den Verlauf gelangen, wird ihre Funktionsfähigkeit überprüft. Erfahrungsgemäß sind \(10\,\%\) der Fitnessarmbänder falsch eingestellt.
g)
Berechne, wie viele Fitnessarmbänder mindestens überprüft werden müssen, um mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens \(99\,\%\) mindestens ein falsch eingestelltes Fitnessarmband zu entdecken.
(3 BE)
h)
An \(5\) Kontrollstationen werden jeweils \(10\) Fitnessarmbänder kontrolliert.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass höchstens an einer Kontrollstation mindestens ein falsch eingestelltes Fitnessarmband entdeckt wird.
(5 BE)

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