Aufgabe 2B
Eine Fluggesellschaft setzt auf einer bestimmten Flugstrecke immer Flugzeuge des gleichen Typs mit
Sitzplätzen ein. Kunden der Fluggesellschaft, die einen Flug für diese Strecke gebucht haben, treten diesen erfahrungsgemäß mit einer Wahrscheinlichkeit von
nicht an. Die Zufallsgröße
beschreibt die Anzahl der Passagiere, die den Flug nicht antreten.
a)
Für ein Flugzeug dieses Typs sind für einen zufällig ausgewählten Flug auf dieser Strecke
Tickets verkauft worden. Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass in diesem Flugzeug
symmetrische Intervall, in dem die Anzahl der den Flug nicht antretenden Passagiere mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens
liegt.
- mindestens
Plätze frei bleiben,
- mehr als
aber weniger als
Plätze frei bleiben,
- mindestens
aber höchstens
Plätze genutzt werden.
(14 BE)
b)
Um Flugzeuge besser auszulasten, ist die Fluggesellschaft auf der betrachteten Strecke dazu übergegangen, für ihre Flüge mehr Tickets zu verkaufen als Plätze vorhanden sind. Passagiere, die nicht mit dem gebuchten Flugzeug transportiert werden können, werden von der Fluggesellschaft entschädigt. Betrachtet werden zufällig ausgewählte Flüge, für die jeweils
Tickets verkauft worden sind. Interpretiere den Term
auch im Hinblick auf die Anzahl der zu entschädigenden Personen.
(3 BE)
c)
Auf der betrachteten Strecke wollen
Personen den Flug antreten. Die Passagiere werden von der Fluggesellschaft angesprochen, ob sie den Flug freiwillig später antreten würden. Passagiere entscheiden sich unabhängig voneinander mit einer Wahrscheinlichkeit
für einen späteren Flug.
Berechne für
die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Mitarbeiter genau
Passagiere ansprechen muss, um die drei Passagiere zu finden, die freiwillig später fliegen. Begründe die Richtigkeit der folgenden Aussage:
Der Term
gibt die Wahrscheinlichkeit dafür an, dass höchstens
Passagiere angesprochen werden müssen, um einen Passagier zu finden, der freiwillig später fliegt.
Berechne für
(7 BE)
a)
Betrachtet wird die Zufallsgröße
aus der Aufgabenstellung. Diese kann als binomialverteilt angenommen werden, da die angegebene Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Passagier den Flug nicht antritt für jede Person gilt, unabhängig davon, wie viele der anderen Personen den Flug nicht antreten. Für die entsprechenden Parameter gilt
und
Mit den Befehlen für die Binomialverteilung des CAS ergibt sich:
Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca.
Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca.
b)
Der Term gibt also die Wahrscheinlichkeit dafür an, dass bei
c)
Die gesuchte Wahrscheinlichkeit ergibt sich daher mithilfe der Formel für die Binomialverteilung und der Pfadmultiplikationsregel zu: Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca.
Durch Subtraktion von
Da die Befragung nach der ersten gefundenen Person endet, die freiwillig später fliegt, ist dies also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass höchstens
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a)
Betrachtet wird die Zufallsgröße
aus der Aufgabenstellung. Diese kann als binomialverteilt angenommen werden, da die angegebene Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Passagier den Flug nicht antritt für jede Person gilt, unabhängig davon, wie viele der anderen Personen den Flug nicht antreten. Für die entsprechenden Parameter gilt
und
Mit den Befehlen für die Binomialverteilung des CAS ergibt sich:
Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca. Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca.
Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca.
b)
Der Term gibt also die Wahrscheinlichkeit dafür an, dass bei
c)
Die gesuchte Wahrscheinlichkeit ergibt sich daher mithilfe der Formel für die Binomialverteilung und der Pfadmultiplikationsregel zu: Mit einer Wahrscheinlichkeit von ca.
Durch Subtraktion von
Da die Befragung nach der ersten gefundenen Person endet, die freiwillig später fliegt, ist dies also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass höchstens
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