Wahlteil A3
In der Medizin werden zur Behandlung und Diagnose (Radiodiagnostik) von Krankheiten radioaktive Präparate eingesetzt. So wird zum Beispiel für die Bildgebung und Messung einer Schilddrüsenaufnahme das Isotop
des Elements Technetium verwandt, um Informationen zur Funktion der Schilddrüse zu erhalten.
mit
Dabei sind:
etwa
Stunden.
Einem Patienten wird eine Anfangsdosis
von
Teilchen verabreicht.
3.1
Bei der Herstellung von Technetium lässt sich die zu einem Zeitpunkt
vorhandene Masse durch die Gleichung
erfassen.
Dabei ist
die Maßzahl der Zeit gemessen in Stunden und
die Maßzahl der Masse in Milligramm.
Berechne die Masse zu den Zeitpunkten
und
Ermittle die Zeitpunkte, zu denen die Masse
beträgt.
Bestimme rechnerisch den Zeitpunkt, zu dem die Masse am größten ist.
Berechne den Zeitpunkt, zu dem die Abnahme der Masse am größten ist.
Zeichne den Graphen von
im Intervall von
Beschreibe unter Berücksichtigung deiner Ergebnisse, wie sich die momentane Änderungsrate der Masse des hergestellten Technetiums im Verlauf der ersten
Stunden verhält.
Der Zerfall radioaktiver Isotope aller Elemente erfolgt entsprechend der Funktion Dabei ist
Ermittle die Zeitpunkte, zu denen die Masse
Bestimme rechnerisch den Zeitpunkt, zu dem die Masse am größten ist.
Berechne den Zeitpunkt, zu dem die Abnahme der Masse am größten ist.
Zeichne den Graphen von
Beschreibe unter Berücksichtigung deiner Ergebnisse, wie sich die momentane Änderungsrate der Masse des hergestellten Technetiums im Verlauf der ersten
(16 BE)
die Anzahl der Ausgangsteilchen zum Zeitpunkt
die Anzahl der noch vorhandenen Teilchen zum Zeitpunkt
und
eine elementabhängige Zerfallskonstante.
Einem Patienten wird eine Anfangsdosis
3.2
Berechne für
mithilfe der Halbwertszeit die Zerfallskonstante
in der Einheit
und gib eine Gleichung der Funktion
an.
(3 BE)
3.3
Ermittle unter Verwendung der Gleichung
nach welcher Zeit
der Ausgangsteilchen zerfallen sind.
(2 BE)
3.4
Aus der Erfahrung weiß man, dass etwa
der medizinischen Einrichtungen Deutschlands in der Radiodiagnostik Präparate mit
verwenden.
3.4.1
Fünf zufällig ausgewählte Einrichtungen werden zum Einsatz dieser Präparate befragt. Die Zufallsgröße
entspricht der Anzahl der Einrichtungen, die Präparate mit
einsetzen.
Begründe, dass die Zufallsgröße
als binomialverteilt angenommen werden kann.
Ermittle die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
und stelle diese grafisch dar.
Begründe, dass die Zufallsgröße
Ermittle die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
(7 BE)
3.4.2
Bei einer anderen Erhebung wurden
Einrichtungen befragt.
Berechne die Wahrscheinlichkeiten für die folgenden Ereignisse:
Berechne die Wahrscheinlichkeiten für die folgenden Ereignisse:
„
der befragten Einrichtungen setzen das Präparat
ein.“
„Mindestens
aber weniger als
der befragten Einrichtungen setzen das Präparat
ein.“
Gib die Wahrscheinlichkeit für das folgende Ereignis an:
„Die zweite Einrichtung setzt dieses Präparat ein.“
Berechne die Wahrscheinlichkeit für das folgende Ereignis:
„Genau eine der ersten vier Einrichtungen setzt dieses Präparat ein.“
(7 BE)
3.1
Bis
Anschließend nimmt die momentane Änderungsrate immer schneller ab und ist dabei negativ. An der Stelle
3.2
3.3
3.4.1
Zudem ist bei jeder Einrichtung die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Präparat verwendet, gleich. Sie beträgt bei jeder Einrichtung unabhängig von den Ergebnissen der anderen Befragungen
menu
5
5
D: Binomial Pdf
Interaktiv
Verteilungsfunktionen
Diskret
binomial PDf
3.4.2
Für
menu
5
5
E: Binomial Cdf
Interaktiv
Verteilungsfunktionen
Diskret
binomial CDf
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