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Aristotelische Dramentheorie

Die Dramentheorie

Aristoteles stellte eine Dramentheorie auf, die bis heute von großer Bedeutung ist, obwohl sie sich in einigen Punkten deutlich von modernen Theorien unterscheidet.

Die markanten Merkmale des aristotelischen Dramas

Die drei Einheiten
  • Einheit der Handlung: nur ein Handlungsstrang
  • Einheit der Zeit: kurzer Zeitraum, die Handlung spielt meist an nur einem Tag
  • Einheit des Ortes: Die Handlung spielt nur an einem Ort
Aufbau
  • Bestehend aus fünf Akten
  • Die Handlung wird durch Dialoge dargestellt
  • Pyramidenartiger Verlauf der Handlung
  • Steigende Handlung: Die Charaktere werden in der sogenannten Exposition vorgestellt (1. Akt), die Handlung nimmt ihren Lauf (2. Akt), der Konflikt wird immer deutlicher und gipfelt im Höhepunkt, der auch Klimax bzw. Peripetie genannt wird (3. Akt).
  • Fallende Handlung: Nach einem kurzen Aufflackern von Hoffnung und dem tragischen Moment (4. Akt) endet das Stück schließlich in der Katastrophe (5. Akt).
Theorie der Katharsis
  • Die Zuschauer sollen sich in die Charaktere hineinversetzen
  • Sie sollen Jammer, Rührung, Schrecken, Furcht und Mitleid durchleben
  • Die Seele der Zuschauer soll dadurch geläutert werden
  • Das Ziel ist eine Befreiung der Zuschauer von diesen Affekten