a)
Verhalten der Funktion angeben
Da es sich bei

mit

um eine ganzrationale Funktion dritten Grades ohne negatives Vorzeichen vor der höchsten Potenz

handelt gilt:
Nullstellen bestimmen
,

besitzt zwei Nullstellen

und
Eigenschaft begründen

besitzt genau zwei Nullstellen

und

der Graph schneidet an diesen Stellen die

-Achse. Wäre der Graph von

symmetrisch zum Koordinatenursprung oder zur

-Achse, müsste der Graph die

-Achse zusätzlich an einer dritten Stelle im negativen Bereich schneiden.

müsste also noch eine weitere Nullstelle

besitzen. Da dies aber nicht der Fall ist, kann der zugehörige Graph weder zur

-Achse noch zum Koordinatenursprung symmetrisch sein.
Gleichung der Stammfunktion bestimmen
Alle Stammfunktionen von

haben eine Gleichung der Form

Der Punkt

soll auf dem Graphen liegen, also:
Eine Gleichung der Stammfunktion von

deren Graph durch den Punkt

verläuft, ist:
Waagerechte Tangente zeigen
Da

eine Stammfunktion von

ist, ist

die erste Ableitungsfunktion von

beschreibt damit die Steigung des Graphen von

besitzt eine Nullstelle an der Stelle

weshalb also die Steigung des Graphen von

an der Stelle

, also im Punkt

, Null beträgt. Die Steigung der Tangente an den Graphen von

im Punkt

ist daher ebenfalls Null und damit ist die Tangente waagerecht.
Graphen zuordnen und begründen

besitzt die beiden Nullstellen

und

Der zugehörige Graph muss die

-Achse also an diesen Stellen schneiden. Dies ist bei Graph

der Fall.
Graph

gehört also zu

Graph

zu
Wert angeben
Der Abbildung kann entnommen werden, dass der Graph von

durch Verschiebung des Graphen

von

um eine Einheit in positive

-Richtung hervorgeht.
Eine solche Verschiebung bedeutet für den Funktionsterm

Der Wert von

beträgt also
b)
Auf zwei Eigenschaften schlussfolgern
Das Integral kann wie folgt aufgeteilt werden:
Da

genau drei Nullstellen

und

mit

besitzt, entsprechen die Beträge der beiden Integralwerte oben den Inhalten der Flächen, die der Graph von

mit der

-Achse und den beiden Geraden

und

, bzw.

und

einschließt.
Da

keine konstante Funktion ist, sind diese Flächeninhalte nicht Null. Da aber der gesamte Integralwert Null ist, müssen sich die Integralwerte gegenseitig aufheben. Beide Integralwerte haben also den gleichen Betrag, einer hat aber ein negatives Vorzeichen. Das negative Vorzeichen entsteht dadurch, dass die entsprechende Fläche unterhalb der

-Achse liegt.
Es kann also darauf geschlossen werden, dass die Fläche, die vom Graphen von

und der

-Achse im Bereich

bis

eingeschlossen wird, genauso groß ist, wie die Fläche, die vom Graphen von

und der

-Achse im Bereich

bis

eingeschlossen wird. Eine dieser beiden Flächen liegt unterhalb der

-Achse, die andere oberhalb der

-Achse.
An der Stelle

muss daher ein Vorzeichenwechsel von

stattfinden.
c)
Extremstellen nachweisen
Durch Anwendung des notwendigen Kriteriums für lokale Extremstellen ergibt sich mit der

-Formel:
Für jedes

ist das notwendige Kriterium für lokale Extremstellen

an genau zwei Stellen

und

erfüllt. Da die Graphen von

laut Aufgabenstellung genau zwei lokale Extrempunkte besitzen, sind dies die lokalen Extremstellen von
Mit dem hinreichenden Kriterium für lokale Extremstellen von

ergibt sich für

, also handelt es sich bei

um eine Maximalstelle. Analog ist

sodass es sich bei

um eine Minimalstelle handelt.
Die Graphen

von

besitzen genau einen Hochpunkt

und genau einen Tiefpunkt mit den Koordinaten
Parallelität zeigen
Die Geraden durch die beiden Extrempunkte von

sind für verschiedene Werte von

parallel, wenn sie für verschiedene Werte von

die gleiche Steigung besitzen. Die Steigung

der Gerade ergibt sich durch den Differenzenquotienten:
Die Steigung der Geraden durch die beiden Extrempunkte eines Graphen

ist mit

unabhängig von

und damit für jedes

identisch. Die Geraden besitzen daher für verschiedene Werte von

dieselbe Steigung, sind also parallel.