Stochastik 3.2 - Stahlkugeln
Stochastik: Stahlkugeln
Ein Unternehmen produziert Stahlkugeln für Kugellager. Erfahrungsgemäß sind
a)
Bestimme die Wahrscheinlichkeit für die folgenden Ereignisse.
„Genau
der ausgewählten Kugeln sind fehlerhaft. “
„Weniger als
der ausgewählten Kugeln sind fehlerhaft. “
(3 BE)
b)
Es gilt:
Interpretiere diese Aussage im Sachzusammenhang.
Interpretiere diese Aussage im Sachzusammenhang.
(2 BE)
c)
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Anzahl der fehlerhaften Kugeln unter den ausgewählten höchstens um eine halbe Standardabweichung vom Erwartungswert dieser Anzahl abweicht.
Eine fehlerhafte Kugel hat entweder einen Formfehler oder einen Größenfehler. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Kugel einen Formfehler hat, beträgt
(5 BE)
d)
Stelle den Sachzusammenhang in einem beschrifteten Baumdiagramm dar.
(4 BE)
e)
Beurteile unter Zuhilfenahme geeigneter Rechnungen folgende Aussage:
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kugel nicht aussortiert wird, ist doppelt so groß wie die Wahrscheinlichkeit, dass eine aussortierte Kugel keinen Formfehler hat.
Aufgrund zunehmender Reklamationen wird vermutet, dass der Anteil der fehlerhaften Kugeln auf über
(6 BE)
Wenn das Ergebnis des Tests die Vermutung nicht entkräftet, soll die Produktion unterbrochen werden, um die Maschinen zu warten. Das Risiko, die Produktion irrtümlich zu unterbrechen, soll höchstens
f)
Beschreibe für diesen Test im Sachzusammenhang den Fehler zweiter Art.
Gib die Konsequenz an, die sich aus diesem Fehler für die Produktion ergeben würde.
Gib die Konsequenz an, die sich aus diesem Fehler für die Produktion ergeben würde.
(3 BE)
g)
Für den beschriebenen Test wird der Ablehnungsbereich betrachtet. Eine der beiden Grenzen dieses Ablehnungsbereichs ist größer als
und kleiner als
; diese Grenze wird mit
bezeichnet. Zur Bestimmung des Werts von
soll die binomialverteilte Zufallsgröße
mit den Parametern
und
verwendet werden.
Begründe, dass keine der beiden Ungleichungen I und II den korrekten Wert von
liefert.
Begründe, dass keine der beiden Ungleichungen I und II den korrekten Wert von
I
II
(4 BE)
h)
Die Kugeln werden in Packungen verkauft. Ein Teil der verkauften Packungen wird zurückgegeben. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine verkaufte Packung zurückgegeben wird, beträgt
. Dem Unternehmen entsteht pro Packung, die zurückgegeben wird, ein Verlust von
Euro; pro Packung, die nicht zurückgegeben wird, erzielt das Unternehmen einen Gewinn von
Euro.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit, mit der das Unternehmen bei einem Verkauf von
Packungen einen Gesamtgewinn von mindestens
Euro erzielt.
In einer Packung von Bestimme die Wahrscheinlichkeit, mit der das Unternehmen bei einem Verkauf von
(4 BE)
i)
Es werden zufällig nacheinander drei Kugeln aus der Packung entnommen, ohne sie zurückzulegen.
Ermittle die Wahrscheinlichkeit für die folgenden Ereignisse:
Ermittle die Wahrscheinlichkeit für die folgenden Ereignisse:
„Die dritte Kugel ist fehlerhaft. “
„Mindestens eine Kugel ist fehlerhaft. “
(5 BE)
j)
Es sollen
Kugeln aus der Packung entnommen werden, ohne sie zurückzulegen. Dabei soll die Wahrscheinlichkeit
dafür, dass mindestens eine der entnommenen Kugeln eine fehlerhafte Kugel ist, kleiner als 0,5 sein.
Ermittle, wie viele Kugeln höchstens entnommen werden dürfen, wenn die Bedingung „p kleiner als 0,5 “ erfüllt bleiben soll.
Ermittle, wie viele Kugeln höchstens entnommen werden dürfen, wenn die Bedingung „p kleiner als 0,5 “ erfüllt bleiben soll.
(4 BE)
(40 BE)
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a)
menu
5
5
E: Binomial Cdf
Interaktiv
Verteilungsfunktionen
Diskret
binomial CDf
b)
c)
Der Erwartungswert beträgt:
Die Standartabweichung beträgt:




d)
e)
Somit ist
f)
Ein Fehler zweiter Art liegt vor, wenn die Nullhypothese nicht zutrifft, aber fälschlicherweise durch die Stichprobe bestätigt wird. Das Unternehmen geht also davon aus, dass Nullhypothese korrekt ist und die Maschine mit einem Fehleranteil von nicht mehr als
produziert. Tatsächlich aber hat die Maschine einen höheren Fehleranteil und müsste gewartet werden.
g)
Das Risiko, die Produktion irrtümlich zu unterbrechen, soll höchstens
betragen. Das heißt: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzahl der fehlerhaften Kugeln mindestens
beträgt soll höchstens
sein. Das wiederum bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es weniger als
fehlerhafte Kugeln gibt größer als
ist.
h)
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5
5
E: Binomial Cdf
Interaktiv
Verteilungsfunktionen
Diskret
binomial CDf
i)
Für
gilt: Die dritte Kugel ist fehlerhaft. Eine der ersten beiden Kugeln ist fehlerhaft oder keine der ersten beiden Kugeln ist fehlerhaft:
Um
zu bestimmen, kann die Gegenwahrscheinlichkeit (keine Kugel ist fehlerhaft) genutzt werden:

j)
Es wird die Wahrscheinlichkeit für verschiedene Werte von
berechnet. Dabei wird wieder die Gegenwahscheinlichkeit (keine Kugel ist fehlerhaft) zur Hilfe genommen:
Für
gilt 
Für
gilt
Somit dürfen maximal 5 Kugeln entfernt werden, damit die Bedingung erfüllt bleibt.