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Stochastik 1

Ein bekannter Video-Streamingdienst bietet einen kostenpflichtigen Zugang zu Spielfilmen und Serien an. Personen, die davon gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr Gebrauch machen, werden im Folgenden als Abonnenten bezeichnet. Sie haben sich entweder für das Spielfilmpaket oder für das Komplettpaket entschieden, das neben den Spielfilmen auch noch Serien enthält.
a)
Unter den Abonnenten sind \(70\,\%\) höchstens 40 Jahre alt. Von diesen haben \(80\,\%\) das Komplettpaket gewählt. Unter denjenigen Abonnenten, die älter als 40 Jahre sind, haben sich \(50\,\%\) für das Komplettpaket entschieden.
a1)
Stelle den Sachverhalt in einem beschrifteten Baumdiagramm dar.
(3 BE)
a2)
Eine unter allen Abonnenten zufällig ausgewählte Person hat sich für das Komplettpaket entschieden.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie höchstens 40 Jahre alt ist.
(3 BE)
a3)
Unter allen Abonnenten werden 250 zufällig ausgewählt. Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass
  • weniger als 170 Abonnenten höchstens 40 Jahre alt sind;
  • die Anzahl der Abonnenten, die höchstens 40 Jahre alt sind, um maximal 10 von ihrem Erwartungswert abweicht.
(5 BE)
a4)
Bestimme die Anzahl der Abonnenten, die man mindestens zufällig auswählen müsste, damit unter ihnen mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens \(99\,\%\) mehr als 20 Personen älter als 40 Jahre sind.
(4 BE)
b)
Der Anteil der zufriedenen Abonnenten von derzeit \(60\,\%\) soll gesteigert werden. Dazu wird ein Algorithmus entwickelt, der jedem Abonnenten täglich individuell einen Spielfilm vorschlägt. Als Basis für die Entscheidung über den dauerhaften Einsatz des Algorithmus plant das Management einen Probebetrieb. Im Anschluss soll die Nullhypothese „Der Anteil der zufriedenen Abonnenten beträgt höchstens \(60\,\%\)“ mithilfe einer Stichprobe von 200 zufällig ausgewählten Abonnenten auf einem Signifikanzniveau von \(5\,\%\) getestet werden.
b1)
Gib an, welche Überlegung das Management zur Wahl dieser Nullhypothese geführt haben könnte.
(2 BE)
Für den beschriebenen Test ergibt sich \(\{132; 133; \ldots; 200\}\) als Ablehnungsbereich der Nullhypothese.
b2)
Zur Bestimmung der unteren Grenze dieses Ablehnungsbereichs wurden zunächst folgende Lösungsschritte ausgeführt:
  • \(Z:\) Anzahl der zufriedenen Abonnenten in der Stichprobe
  • \(P_{0,6}^{200}(Z \geq 132) \approx 0,047\)
Begründe, dass die beiden Lösungsschritte zur Bestimmung der unteren Grenze nicht ausreichend sind, und ergänze diese geeignet.
(4 BE)
b3)
Weise nach, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler zweiter Art bei diesem Ablehnungsbereich der Nullhypothese mehr als \(90\,\%\) betragen könnte.
(4 BE)

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