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Stochastik

Aufgabe 4 - Stochastik

Vorbemerkung: Führe stets geeignete Zufallsvariablen und Namen für Ereignisse ein. Mache auch Angaben über die Verteilung der jeweiligen Zufallsvariablen.
a)  Im Rahmen einer Werbekampagne werden \(500\) zufällig ausgewählte Besucher eines Fußball-Bundesligaspiels zu ihren Ess- und Trinkgewohnheiten im Stadion befragt.
\(12\,\%\) der Befragten wollen sich sowohl Getränke (G) als auch Snacks (S) kaufen. \(63\,\%\) der Befragten wollen sich Getränke kaufen, aber keine Snacks. \(30\,\%\) der Befragten wollen sich Snacks kaufen.
  • Stelle den Sachverhalt durch eine geeignete Vierfeldertafel mit relativen Häufigkeiten dar.
  • Berechne, wie viele Personen unter den Befragten sich weder Getränke noch Snacks kaufen wollen.
  • Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein zufällig auszuwählender Befragter, der keine Snacks kaufen will, auch keine Getränke kaufen will.
  • Unter \(500\) befragten Besuchern werden \(20\) zufällig ausgewählt. Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sich unter diesen \(20\) Personen \(3\) und \(4\) Personen befinden, die sowohl Getränke als auch Snacks kaufen möchten. Gehe von einer Binomialverteilung aus.
  • Erkläre, warum bei der vorangehenden Teilaufgabe streng genommen von einer hypergeometrischen Verteilung ausgegangen werden sollte.
(15P)
b)  Auch an den Fernsehbildschirmen wird das Fußballspiel verfolgt.
In einer Wohnanlage wird in 6 von insgesamt 50 Wohnungen das Spiel angesehen. Aus den 50 Wohnungen sollen 10 zufällig ausgewählt werden.
  • Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Spiel in genau 6 von den 10 Wohnungen gesehen wird.
  • Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Spiel in höchstens 2 von den 10 Wohnungen gesehen wird.
(7P)
c)  Die Einschaltquote beträgt laut Angaben des Fernsehsenders mindestens \(14\,\%\). Ein konkurrierender Medienkonzern glaubt, dass dieser Anteil zu hoch angegeben ist.
Erstelle einen Hypothesentest mit 300 Fernsehhaushalten, der geeignet ist, die Vermutung des Medienkonzerns auf einem Signifikanzniveau von \(0,5\,\%\) zu stützen.
(14P)
d)  Gegeben sei eine binomialverteilte Zufallsvariable \(X\) mit den Parametern \(n\) und \(p\). Die Standardabweichung sei \(\sigma\). Beweise folgende Aussage:
Aus \(n=(2\sigma)^2\) folgt \(P(X=2)=\frac{n\cdot (n-1)}{2^{n+1}}\).
(Hinweis: Zeige zuerst: \(n=(2\sigma)^2\Rightarrow p=0,5.\))
(4P)
Tabelle zur Normalverteilung, Werte der Gaußschen Integralfunktion \(\Phi\)
Tabelle mit z-Werten und zugehörigen Φ(-z) und Φ(z) Werten.
Tabelle mit Werten für z, Φ(-z) und Φ(z) in statistischen Berechnungen.