Wahlaufgaben
5
Gegeben ist für jede positive reelle Zahl
die in
definierte Funktion
mit
Die Abbildung zeigt den Graphen von
sowie die Tangente
an den Graphen von
im Punkt
.

a)
Gib anhand der Abbildung eine Gleichung der Tangente
an.
(1 BE)
b)
Weise nach, dass für jeden Wert für
die Tangente an den Graphen von
im Punkt
die
-Achse im Punkt
schneidet.
(4 BE)
6
Für eine Zahl
zeigt die Abbildung den Graphen
der in
definierten Funktion
mit
sowie die Gerade
und
schneiden sich im Koordinatenursprung und
verläuft senkrecht zur Tangente an
im Koordinatenursprung. Zudem berühren sich
und die
-Achse im Punkt
Betrachtet wird dasjenige Rechteck, das die folgenden Eigenschaften besitzt:
Skizziere das Rechteck in der Abbildung und zeige, dass der Flächeninhalt des Rechtecks unabhängig von 
- Die beiden gemeinsamen Punkte von
und der
-Achse sind zwei benachbarte Eckpunkte des Rechtecks.
- Eine Diagonale liegt auf der Geraden
(5 BE)
7
Die Mittelpunkte der Seitenflächen eines Würfels sind die Eckpunkte eines Oktaeders (vgl. Abbildung). Die Eckpunkte
und
des Oktaeders liegen in der Ebene
mit der Gleichung

a)
Weise nach, dass die Kantenlänge des Würfels 12 beträgt.
(2 BE)
b)
Bestimme die Koordinaten eines der beiden Eckpunkte des Oktaeders, die nicht in
liegen.
(3 BE)
8
Gegeben ist die Schar der Geraden
mit
a)
Begründe, dass alle Geraden der Schar parallel zueinander sind.
(1 BE)
b)
Betrachtet wird das Quadrat mit folgenden Eigenschaften:
und
keine benachbarten Eckpunkte dieses Quadrats sind.
- Die Punkte
und
sind Eckpunkte des Quadrats.
- Zwei Seiten des Quadrats liegen auf Geraden der Schar.
(4 BE)
9
Die drei nicht sichtbaren Seiten des abgebildeten Würfels sollen jeweils mit einer der Zahlen
oder
beschriftet werden. Dabei können Zahlen auch mehrfach verwendet werden.
Nach der Beschriftung soll der Würfel folgende Eigenschaften haben:
- Beim einmaligen Werfen ist der Erwartungswert für die erzielte Zahl gleich
- Auf den sechs Seiten des Würfels kommen genau drei verschiedene Zahlen vor.
- Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass beim zweimaligen Werfen des Würfels zweimal die gleiche Zahl erzielt wird, beträgt

(5 BE)
10
Betrachtet wird ein Tetraeder, bei dem die Seiten mit den Zahlen
bis
durchnummeriert sind. Beim Werfen des Tetraeders werden alle Zahlen mit gleicher Wahrscheinlichkeit erzielt. Das Tetraeder wird viermal geworfen. Die Zufallsgröße
beschreibt die Anzahl der Würfe, bei denen die Zahl
erzielt wird. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
ist in Abbildung 1 dargestellt.

Abb. 1

Abb. 2
a)
Die Zufallsgröße
gibt die Anzahl der Würfe an, bei denen die Zahl
nicht erzielt wird. Stelle die Wahrscheinlichkeitsverteilung von
in Abbildung 2 dar.
(2 BE)
b)
Bei einem anderen Zufallsexperiment werden ein roter und ein grüner Würfel, bei denen die Seiten jeweils mit den Zahlen
bis
durchnummeriert sind, viermal gleichzeitig geworfen. Gib zu diesem Zufallsexperiment eine Zufallsgröße
an, die die gleiche Wahrscheinlichkeitsverteilung hat wie
und begründe deine Angabe.
(3 BE)
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5
a)
Die Tangente
gegeben durch die Gleichung
hat eine positive Steigung, einen
-Achsenabschnitt von
und schneidet die
-Achse bei
Für die Steigung
folgt somit:
Somit ergibt sich die Gleichung
b)
Die allgemeine Gleichung der Tangente ist gegeben durch
Für die Ableitung von
gilt:
Somit folgt
und
Einsetzen der Koordinaten des Punktes, an dem die Tangente den Graphen berührt, in die Gleichung der Tangente liefert somit:
Somit gilt
und die Tangente schneidet die
-Achse damit im Punkt
6
Rechteck skizzieren
Unabhängigkeit des Flächeninhalts zeigen
Die Länge der Seite des Rechtecks, die auf der
-Achse verläuft, ergibt sich durch die Differenz der
-Werte der beiden Punkte, in denen
die
-Achse berührt, als
Für die Ableitung der Funktion
gilt:
Da
senkrecht zur Tangente an
im Koordinatenursprung verläuft, ergibt sich mit Hilfe von
die Steigung von
als
Somit folgt
Für die Länge der kürzeren Rechteckseite folgt damit:
Damit folgt für den Flächeninhalt
des Rechtecks
womit dieser unabhängig von
ist.

7
a)
b)
Der Ortsvektor des Mittelpunkts
der Strecke
ergibt sich wie folgt:
Aus der Ebenengleichung von
lässt sich zudem der folgende Normalenvektor ablesen:
Es gilt 
Da die Kantenlänge des Würfels
beträgt, ist der Abstand des gesuchten Eckpunktes des Oktaeders zu
durch
gegeben. Ein möglicher Ortsvektor ergibt sich somit als:
Mögliche Koordinaten für den gesuchten Punkt sind somit gegeben durch
8
a)
Der Richtungsvektor der Geradenschar hängt nicht von
ab, somit sind alle Geraden der Schar parallel zueinander.
b)
Falls die Punkte
und
benachbarte Eckpunkte wären, könnten sie entweder auf der gleichen Geraden der Geradenschar liegen, oder auf zwei unterschiedlichen. In ersten Fall muss
ein Vielfaches von dem Richtungsvektor der Geradenschar sein. Das liefert folgendes Gleichungssystem:
Einsetzen der Lösung
aus Gleichung
in Gleichung
ergibt
was einen Widerspruch liefert. Somit besitzt das Gleichungssystem keine Lösung, das heißt
und
sind keine benachbarten Eckpunkte, die auf derselben Gerade der Schar liegen.
Im zweiten Fall muss
orthogonal zum Richtungsvektor der Geradenschar liegen. Überprüfen ergibt:
Somit sind
und
auch keine benachbarten Eckpunkte, die auf verschiedenen Geraden der Schar liegen. Damit können
und
insgesamt keine benachbarten Eckpunkte des Quadrats sein.
9
Da jede Seite mit der gleichen Wahrscheinlichkeit gewürfelt wird, folgt mit Hilfe des Erwartungswerts
für die Summe
der Zahlen auf den drei nicht sichtbaren Seiten des Würfels:
Die Zahlen
und
ergeben zusammen
und erfüllen auch die zweite Bedingung. Für die Wahrscheinlichkeit, dass beim zweimaligen Werfen des Würfels zweimal die gleiche Zahl erzielt wird, folgt in diesem Fall:
Somit ist für diese Beschriftung der restlichen drei Seiten auch die dritte Bedingung erfüllt.
10
a)

b)
Zufallsgröße angeben
mögliche Ergebnisse, die alle gleich wahrscheinlich sind. Die Ergebnisse, bei denen keine der beiden Zahlen größer als
ist, ergeben sich wie folgt:

Die Wahscheinlichkeit, bei einmaligem Würfeln keine Zahl zu erzielen, die größer als
ist, ergibt sich somit zu
Die Zufallsgrößen
und
sind somit beide binomialverteilt mit
und
das heißt sie besitzen die gleiche Wahrscheinlichkeitsverteilung.
Anzahl der Würfe, bei denen keine der beiden gewürfelten Zahlen größer als
ist.
Angabe begründen
Beim einmaligen Werfen der beiden Würfel gibt es insgesamt