Teil C2
1
Im März 2018 wurde eine Online-Umfrage zum Thema Plastikmüll durchgeführt.
ist folgende Grafik gegeben:
Nach: https:\\de.statista.com (29.06.2021)
Es beantworteten 1016 Personen, die eine Plastiktüte beim Einkauf erhielten, die Frage „Wie oft verwenden Sie eine Plastiktüte üblicherweise?“.
Einige Ergebnisse der Befragung sind in folgender Tabelle dargestellt.
Häufigkeit der Nutzung | Anteil der befragten Personen |
---|---|
einmal | |
zwei- bis viermal | |
fünf- bis siebenmal | |
acht- bis zehnmal | |
mehr als zehnmal |
a)
Berechne die Anzahl der Personen, die eine Plastiktüte üblicherweise sogar mehr als zehnmal nutzen.
Stelle die Anteile in einem Säulendiagramm dar.
Die Anzahl der Personen, die eine Plastiktüte mehr als einmal benutzen, soll modellhaft als binomialverteilt angenommen werden.
(3 BE)
b)
In einem Modegeschäft lassen sich 50 Personen die Ware in Plastiktüten einpacken.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit folgender Ereignisse:
A: = „Genau 15 dieser Personen werden ihre Plastiktüte bereits nach diesem Einkauf wegwerfen.“
B:= „Höchstens
der Käufer werden diese Plastiktüten nicht noch einmal verwenden.“
Für
(4 BE)

c)
Beschreibe im Sachzusammenhang ein Ereignis C für die in der Grafik grau markierten Fläche.
Gib einen Term zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit dieses Ereignisses mit Hilfe des Summenzeichens an.
(4 BE)
d)
Die angegebene Binomialverteilung soll durch eine Normalverteilung mit
und
approximiert werden.
Das Ereignis D gibt an, dass mindestens 14 Personen ihre Plastiktüte nur einmal verwenden. Berechne die Differenz der Wahrscheinlichkeiten des Ereignisses D nach dem Modell der Binomialverteilung und dem Modell der Normalverteilung.
Eine Schülergruppe plant unter den 120 Lernenden der Oberstufe ihrer Schule den Anteil derer, die Plastiktüten mehrfach nutzen, zu bestimmen.
Das Ereignis D gibt an, dass mindestens 14 Personen ihre Plastiktüte nur einmal verwenden. Berechne die Differenz der Wahrscheinlichkeiten des Ereignisses D nach dem Modell der Binomialverteilung und dem Modell der Normalverteilung.
(4 BE)
e)
Berechne je ein
-Prognoseintervall für die Anzahl derer, die Plastiktüten mehrfach nutzen, wenn von
ausgegangen wird.
Beschreibe die Bedeutung dieser Prognoseintervalle im Sachzusammenhang.
Bei einem Stichprobenumfang von 120 Personen ergab eine Befragung 105 Mehrfachnutzer.
Begründe, dass dieses Ergebnis nicht eindeutig einem der Anteile
oder
zugeordnet werden kann.
(7 BE)
f)
Die
-Prognoseintervalle für die relativen Häufigkeiten der Mehrfachnutzer für
und
sollen sich nicht überschneiden.
Berechne den Stichprobenumfang, der dafür mindestens notwendig ist.
(3 BE)
2
Gegeben ist die Ebene
durch
durch
a)
Berechne die Koordinaten der Durchstoßpunkte der
-Achse und der
-Achse durch
.
Beschreibe die besondere Lage der Ebene
.
Der Punkt
liegt in der Ebene
.
Gib den Wert für
an.
(4 BE)
b)
Die Ebene
entsteht durch Spiegelung von
an der
-Ebene.
Die Ebene
entsteht durch Verschiebung von
um eine Einheit entlang der positiven
-Achse.
Bestimme je eine Gleichung für
und
.
Gegeben ist die Schar von Ebenen Die Ebene
(4 BE)
c)
Berechne den Abstand des Koordinatenursprungs von
.
Begründe, dass der Koordinatenursprung von keiner anderen Ebene
einen größeren Abstand besitzt.
(4 BE)
d)
Zu
gibt es eine senkrechte Ebene der Schar
.
Bestimme für diese Ebene den Wert von
.
(3 BE)
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1
a)
Der Anteil der befragten Personen, die eine Plastiktüte häufiger als zehnmal nutzen, beträgt
Somit ergibt sich die gesuchte Anzahl der Personen zu

b)
c)
Von 100 Personen nutzen 10 bis 20 Personen die Plastiktüte nur ein einziges Mal.
d)
Die Zufallsvariable
ist binomialverteilt mit
und
Die Zufallsvariable
ist normalverteilt mit
und
Die Differenz beträgt
e)
Prognoseintervall für
Prognoseintervall für
:
Geht man von
Mehrfachnutzern aus, werden mit einer Wahrscheinlichkeit von
93 bis 108 von 120 Lernenden angeben, Plastiktüten mehrfach zu nutzen.
Geht man von
Mehrfachnutzern aus, werden mit einer Wahrscheinlichkeit von
102 bis 114 von 120 Lernenden angeben, Plastiktüten mehrfach zu nutzen.
105 liegt in den Prognoseintervallen beider Anteile.
Geht man von
f)
2
a)
Die Koordianten der Durchstoßpunkte ergeben sich als
und
liegt parallel zur
-Achse.
b)
c)
d)
Für
ergibt sich ein Normalenvektor zu
Dass die Ebenen orthongonal zueinander sind, muss das Sklarprodukt der Normalenvektoren Null ergeben. Daraus ergibt sich: