Teil C2
1
In einer Zufallsstichprobe wurden 1009 volljährige Thüringer befragt. 74 % der Befragten bezweifeln, dass eine
-Steuer zu einem geringeren
-Ausstoß führen würde. Nur 19 % erwarten einen positiven Effekt auf die
-Bilanz.
Die Befragung zeigt auch, dass die Thüringer bereit sind, selbst zur Senkung des
-Ausstoßes beizutragen. Von den Befragten wollen
Nach: OTZ. 26.08.2019, Seite 1.
Anita möchte Voraussagen für ihren eigenen Jahrgang treffen. Dafür nutzt sie die Befragungsergebnisse zur Bereitschaft, selbst zur Senkung des
-Ausstoßes beizutragen und verwendet das Modell der Binomialverteilung.
Zu ihrem Jahrgang gehören 60 Jugendliche.
- 54 % häufiger zu Fuß gehen,
- 48 % häufiger das Fahrrad nutzen,
- 45 % öfter auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.
a)
Stelle die Befragungsergebnisse zur
-Steuer in einem Kreisdiagramm dar.
Begründe, dass diese Art der Darstellung für die Befragung zur Bereitschaft, persönlich zur Senkung des
-Ausstoßes beizutragen, nicht möglich ist.
Begründe, dass diese Art der Darstellung für die Befragung zur Bereitschaft, persönlich zur Senkung des
(3 BE)
b)
Gegeben ist die nebenstehende Darstellung einer Binomialverteilung.
Begründe, dass die Angaben zur
-Steuer als Grundlage dieser Modellierung dienen können.
Beschreibe ein Ereignis, das in der Darstellung durch die grau markierte Fläche mathematisch beschrieben wird.

(5 BE)
Zu ihrem Jahrgang gehören 60 Jugendliche.
c)
Begründe, dass die relativen Häufigkeiten aus der Befragung als Trefferwahrscheinlichkeiten
der zugehörigen Binomialverteilung interpretiert werden können.
(1 BE)
d)
Berechne die Wahrscheinlichkeit folgender Ereignisse:
A = :„Weniger als 40 Jugendliche ihres Jahrgangs wollen häufiger zu Fuß gehen.“
B = :„Mindestens die Hälfte und höchstens drei Viertel der Jugendlichen ihres Jahrgangs wollen häufiger das Fahrrad nutzen.“
C = :„Die Anzahl der Jugendlichen ihres Jahrgangs, die bereit sind, häufiger das Fahrrad zu benutzen, liegt außerhalb der
-Umgebung um den Erwartungswert.“
A = :„Weniger als 40 Jugendliche ihres Jahrgangs wollen häufiger zu Fuß gehen.“
B = :„Mindestens die Hälfte und höchstens drei Viertel der Jugendlichen ihres Jahrgangs wollen häufiger das Fahrrad nutzen.“
C = :„Die Anzahl der Jugendlichen ihres Jahrgangs, die bereit sind, häufiger das Fahrrad zu benutzen, liegt außerhalb der
(8 BE)
e)
Bestimme die Anzahl von Personen, die mindestens befragt werden müssen, damit mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 90 % mindestens 50 der Befragten angeben, häufiger das Fahrrad zu benutzen.
(3 BE)
f)
Anita nimmt weiterhin an, dass auch an ihrer Schule 48 % der Jugendlichen häufiger das Fahrrad nutzen wollen. Vor der Befragung der 60 Jugendlichen ihres Jahrgangs interessiert sie sich für das Intervall, in dem mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 % die Anzahl derer liegt, die bereit sind, häufiger das Fahrrad zu nutzen.
Berechne das zugehörige Prognoseintervall für die Anzahl dieser Jugendlichen.
Beschreibe seine Bedeutung im Sachzusammenhang.
Berechne das zugehörige Prognoseintervall für die Anzahl dieser Jugendlichen.
Beschreibe seine Bedeutung im Sachzusammenhang.
(5 BE)
2
Gegeben sind die Gerade
durch:
und für jede reelle Zahl
die Gerade
durch
a)
Zeige, dass die Gerade
und
parallel zueinander verlaufen, aber nicht identisch sind.
(2 BE)
b)
Berechne den Abstand der Geraden
und
(3 BE)
c)
Es gibt eine Zahl
, so dass sich die Graphen
und
unter einem rechten Winkel schneiden.
Berechne diesen Wert von
und bestimme die Koordinaten des zugehörigen Schnittpunkts.
Berechne diesen Wert von
(5 BE)
d)
Die Geraden
liegen alle in einer Ebene
Gib zwei Eigenschaften für die Lage der Ebene
im Raum an.
Bestimme eine Gleichung der Ebene
in Koordinatenform.
Bestimme eine Gleichung der Ebene
(5 BE)
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1
a)

b)
Modellierung begründen
Die gegebene Binomialverteilung gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass sich k von 12 befragten Thüringern für die Nutzlosigkeit der
-Steuer aussprechen.
Die Darstellung passt zu den Angaben der
-Steuer, da der Erwartungswert durch
gegeben ist und somit mit der Position des höchsten Balkens im Diagramm, bei
übereinstimmt.
Ereignis beschreiben
Ein Ereignis, welches die graue Fläche des Diagramms beschreibt, ist, dass sich von 12 Befragten mindestens 7 aber höchstens 11 für die Nutzlosigkeit der
-Steuer aussprechen.
Die Darstellung passt zu den Angaben der
c)
Die Anzahl der Befragten ist mit
ausreichend groß.
d)
Die Zufallsvariable
beschreibt die Anzahl der Jugendlichen, die häufiger zu Fuß gehen wollen.


Die Zufallsvariable
beschreibt nun die Anzahl der Jugendlichen, die häufiger das Fahrrad nutzen wollen.






Das
Intervall ist somit gegeben durch
Es folgt:



e)
Die Zufallsvariable
beschreibt die Anzahl an Personen die angeben, häufiger das Fahrrad zu benutzen.
Dieser Audruck lässt sich mit Hilfe des Gegenereignisses wie folgt umformen:
Systematisches Ausprobieren im Taschenrechner ergibt:
Somit müssen mindestens
Leute befragt werden, damit mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens
mindestens
der Befragten angeben, häufiger das Fahrrad zu benutzen.
f)
Anwenden der
Regel:

Somit ist das Prognoseintervall gegeben durch
Mit einer Wahrscheinlichkeit von
wird erwartet, dass zwischen 22 und 36 dieser Jugendlichen häufiger Fahrrad fahren.
2
a)
Parallelität zeigen
Lösung des zugehörigen Gleichungssystems im CAS liefert
Somit sind die beiden Geraden parallel zueinander.
Identität widerlegen
Punktprobe:


Der CAS liefert keine Lösung für das zugehörige Gleichungssystem, somit sind die beiden Geraden nicht identisch.
b)
Da nach Teilaufgabe a) die beiden Geraden parallel zueinander verlaufen, kann ein beliebiger Punkt auf
gewählt werden, um den Abstand zu berechnen.
Hilfsebene
aufstellen:
Es ergibt sich folgender Schnittpunkt von der Hilfsebene
mit der Geraden
:
Für den Abstand der beiden Geraden folgt somit:



c)
Wert von
berechnen
Damit sich zwei Geraden parallel schneiden, müssen unter anderem die Richtungsvektoren senkrecht aufeinander stehen. Es folgt:
Koordinaten des Schnittpunkts bestimmen



Lösen des zugehörigen LGS im CAS ergibt:
Die Koordinaten des Schnittpunkts ergeben sich damit wie folgt:
d)
Eigenschaften angeben

da
für alle
orthogonal zu
ist.
Es folgt:
Einsetzen eines Punktes der Ebene, zum Beispiel des Koordinatenursprungs, liefert:
Somit ergibt sich:
- Die Ebene
steht senkrecht auf der
-Ebene
- Die Ebene
enthält die Winkelhalbierende zwischen positiver
- und
-Achse