Teil A
1
Gib in der Tabelle je eine zugehörige Funktionsgleichung an.
Funktion | Ableitungsfunktion |
---|---|
(5 BE)
2
Gegeben ist die Funktion
mit
die die Nullstellen
und
hat. Die Abbildung zeigt den Graphen von
der symmetrisch bezüglich der
-Achse ist. Weiterhin ist die Gerade
mit der Gleichung
gegeben.

a)
Zeige, dass einer der Punkte, in denen
den Graphen von
schneidet, die
-Koordinate
hat.
(1 BE)
b)
Bestimme rechnerisch den Inhalt der Fläche, die der Graph von
die
-Achse und die Gerade
einschließen.
(4 BE)
3
Der abgebildete Graph
stellt eine Funktion
dar.

a)
Einer der folgenden Graphen
oder
gehört zur ersten Ableitungsfunktion von
Kreuze diesen Graphen an und begründe, dass die beiden anderen Graphen dafür nicht infrage kommen.
Kreuze diesen Graphen an und begründe, dass die beiden anderen Graphen dafür nicht infrage kommen.
![]() |
![]() |
![]() |
|||
|
|
|
|||
|
|
|
|||
(3 BE)
b)
Die Funktion
ist eine Stammfunktion von
Gib das Monotonieverhalten von
im Intervall
an.
Begründe deine Angabe.
Begründe deine Angabe.
(2 BE)
4
Eine Funktion
hat an der Stelle
sowohl eine Nullstelle als auch einen Wendepunkt mit dem Anstieg null.
Die Abbildung zeigt den Graphen ihrer zweiten Ableitungsfunktion.
Die Abbildung zeigt den Graphen ihrer zweiten Ableitungsfunktion.

a)
Skizziere je einen möglichen Graphen für die Funktionen
und
in das gegebene Koordinatensystem.
(2 BE)
b)
Der Graph von
besitzt an der Stelle
den Anstieg
Ermittle eine Gleichung einer solchen Funktion
(3 BE)
5
Gegeben sind die Geraden
und
mit
a)
Weise nach, dass sich die Geraden
und
schneiden.
Berechne die Koordinaten des Schnittpunkts
Berechne die Koordinaten des Schnittpunkts
(3 BE)
b)
Der Punkt
liegt auf
aber nicht auf
Die Abbildung zeigt die Geraden
und
die sich im Punkt
schneiden, sowie einen Repräsentanten des Vektors
Für den Punkt
gilt
wobei
den Koordinatenursprung bezeichnet.
Zeichne die Punkte
und
in die Abbildung ein.
Die Abbildung zeigt die Geraden
Zeichne die Punkte

(2 BE)
6
Der Punkt
liegt auf der Oberfläche einer Kugel, die den Mittelpunkt
hat.
a)
Weise nach, dass die Kugel genau eine Koordinatenebene berührt.
(3 BE)
b)
Bestimme die Koordinaten des Punkts
so, dass die Strecke
ein Durchmesser der Kugel ist.
(2 BE)
7
Ein Glücksrad besteht aus fünf gleich großen Sektoren. Einer der Sektoren ist mit „0“ beschriftet, einer mit „1“ und einer mit „2“, die beiden anderen Sektoren sind mit „9“ beschriftet.
a)
Das Glücksrad wird viermal gedreht.
Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Zahlen in der Reihenfolge
erzielt werden.
Berechne die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Zahlen in der Reihenfolge
(2 BE)
b)
Das Glücksrad wird zweimal gedreht.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Summe der erzielten Zahlen mindestens
beträgt.
Bestimme die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Summe der erzielten Zahlen mindestens
(3 BE)
8
Dargestellt sind die Dichtefunktionen normalverteilter Zufallsgrößen
für verschiedene Werte von
und

a)
Ordne die Graphen
und
den Wertepaaren zu.
(2 BE)
b)
Skizziere den Graphen der Dichtefunktion für
in die gegebene Darstellung.
(2 BE)
c)
Beschreibe den Einfluss von
auf den Graphen der Dichtefunktion.
(1 BE)
1
2
a)
Gleichsetzen von
mit
liefert die
-Koordinaten der Schnittpunkte:
b)
Aus der folgenden Hilfsabbildung wird deutlich, dass die betrachtete Fläche in drei Teilstücke aufgeteilt werden kann, wobei die beiden grün eingefärbten Flächen wegen der Symmetrie des Graphen von
zur
-Achse gleichgroß sind:
Mit Hilfe der bekannten Nullstellen des Graphen von
und den Schnittstellen mit dem Graphen von
folgt für den Inhalt der rechten grünen Fläche:
Der Flächeninhalt der grauen Fläche, eines Rechtecks mit den Seitenlängen
und
ist gegeben durch
Für den gesamten Flächeninhalt folgt somit:



3
a)
Ankreuzen: Graph
Wahl begründen
zur ersten Ableitungsfunktion von
- Graph
schneidet die
-Achse an den Stellen
und
Der Graph von
muss an diesen Stellen also die Steigung
haben, was zutrifft, da der Graph von
dort Extremstellen besitzt.
Der Graphschneidet die
-Achse ca. im Punkt
An der Stelle
muss der Graph von
somit die Steigung
besitzen. Anlegen einer Tangente an den Graphen von
an der Stelle
lässt auf eine Steigung von ungefähr
schließen.
- Graph
schneidet die
-Achse an den Stellen
und
An diesen Stellen müsste der Graph von
also die Steigung
haben. Da das nicht der Fall ist, kommt Graph
nicht infrage.
- Graph
besitzt zwar die gleichen Schnittpunkte mit der
-Achse wie Graph
schneidet die
-Achse aber im Punkt
Der Graph von
müsste daher an der Stelle
die Steigung
besitzen. Oben würde aber bereits nachgewiesen, dass die Steigung an dieser Stelle ca.
beträgt. Graph
kann daher ebenfalls nicht zur gesuchten Ableitungsfunktion von
gehören.
b)
Da der Graph von
4
a)
Die Abbildung liefert folgende Informationen für den Graphen von
ergibt sich zusätzlich zu den Informationen aus der Aufgabenstellung folgendes:
- Der Graph der zweiten Ableitungsfunktion ist eine Gerade, somit ist der Graph von
eine Parabel.
- Links von der Nullstelle von
veläuft der Graph über der
-Achse, rechts davon unter der
-Achse. Somit besitzt der Graph von
an dieser Stelle einen Hochpunkt.
- Laut Aufgabenstellung besitzt
an der Stelle
Steigung Null. Da die Ableitung
die Steigung des Graphen von
beschreibt, besitzt der Graph von
an dieser Stelle eine Nullstelle.
- Da
eine ganzrationale Funktion zweiten Grades ist, handelt es sich bei
um eine ganzrationale Funktion dritten Grades.
- Da der Graph von
einen Hochpunkt besitzt, der auf der
-Achse liegt, liegt die Parabel ansonsten vollständig unterhalb der
-Achse. Die Steigung von
ist somit an jeder Stelle, bis auf den Wendepunkt, negativ.

b)
Nach Aufgabenteil a) ist
eine ganzrationale Funktion dritten Grades, mit folgender allgemeiner Form:
Für
gilt:
liefert:
Umformen der dritten Gleichung nach
liefert:
Einsetzen von
in die vierte Gleichung und umformen nach
liefert:
Durch einsetzen von
und
in die zweite Gleichung folgt für
Damit folgt weiter:






Einsetzen von
und
in die erste Gleichung liefert nun für
Eine mögliche Funktionsgleichung von
ist somit 



5
a)
Schnittpunkt nachweisen
Gleichsetzen der beiden Geradengleichungen liefert:



Daraus ergibt sich folgendes Gleichungssystem:
Aus der dritten Gleichung folgt direkt
Einsetzen in die erste Gleichung liefert:
Einsetzen von
und
in die zweite Gleichung als Probe liefert weiter:
Die Werte
und
lösen das Gleichungssystem damit eindeutig, somit schneiden sich die Geraden
und
Koordinaten berechnen
Einsetzen von z.B.
in die zugehörige Geradengleichung liefert:
Die Koordinaten des Schnittpunkts von
und
lauten somit
b)
Der Punkt
ergibt sich aus
dem Schnittpunkt der Geraden, durch Anlegen des eingezeichneten Vektors
an
Anschließend ergibt sich
durch viermaliges Anlegen des Vektors
in umgekehrter Richtung, ausgehend von dem Punkt

6
a)
Der Radius der Kugel entspricht der Länge des Vektors
Da die
-Koordinate des Mittelpunktes
als einzige den Wert
besitzt, berührt die Kugel die
-Ebene und keine der beiden anderen Koordinatenebenen.
b)
Die Punkte
und
müssen genau gegenüberliegend auf der Kugel liegen. Es folgt:
Damit ergibt sich:
Der Punkt
hat somit die Koordinaten
7
a)
Mit der Pfadmultiplikationsregel folgt für die gesuchte Wahrscheinlichkeit:


b)
Die Summe der beiden erzielten Zahlen kann nur dann mindestens
betragen, wenn es sich bei den erzielten Zahlen um eine
und eine
handelt oder zweimal eine
gedreht wird. Mit den Pfadregeln folgt für die gesuchte Wahrscheinlichkeit:


8
a)
Der Graph der Dichtefunktion einer normalverteilten Zufallsgröße liegt immer symmetrisch zum Erwartungswert
Je kleiner die Standardabweichung
desto steiler bzw. spitzer verläuft der Graph. Somit folgt:
b)
Der Graph der Dichtefunktion mit
und
entsteht aus dem Graphen
durch Verschiebung um
Einheiten in positive
-Richtung.

c)
Der Graph der Dichtefunktion ist symmetrisch zum Erwartungswert
und besitzt an dieser Stelle seinen Hochpunkt. Eine Veränderung von
bewirkt daher eine Verschiebung des Graphen entlang bzw. entgegen der
-Achse.