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A1 - Analysis

Eine Käferpopulation besteht zu einem bestimmten Anfangszeitpunkt aus \(50000\) Exemplaren. Zwar kommen jedes Jahr durch Fortpflanzung neue Käfer hinzu, gleichzeitig wird die Population aber durch natürliche Feinde dezimiert.
Die Entwicklung der Käferpopulation kann durch die folgende Funktion \(k\) beschrieben werden:
\(k(t)=(50+25t)\cdot \mathrm e^{-0,1t}\quad \text{mit}\; t\geq 0\)
Dabei gilt Folgendes:
1 Einheit der Funktionswerte \(\mathrel{\widehat{=}} 1000\) Käfer
1 Einheit der \(t\)-Werte \(\mathrel{\widehat{=}} 1\) Jahr
Im Material ist der Graph von \(k\) abgebildet.
1.
Berechne ohne Bezugnahme auf den Graphen von \(k\) die Extrem- und Wendepunkte des Graphen innerhalb des betrachteten Intervalls unter Zuhilfenahme der ersten Ableitung \(k
Begründe das Grenzwertverhalten des Graphen für \(t \to +\infty\) anhand des Funktionsterms von \(k.\)
(16 BE)
2.
Beschreibe unter Verwendung der Begriffe „Populationsgröße“ und „Wachstumgsgeschwindigkeit“ die Entwicklung der Käferpopulation. Deute dabei sowohl die Extrem- und Wendepunkte als auch den Grenzwert des Graphen aus Aufgabe 1.
(8 BE)
3.
Zeige, dass \(K\) mit \(K(t)=(-250t-3.000)\cdot \mathrm e^{-0,1t}\) eine Stammfunktion von \(k\) ist. Berechne den Wert von \(\dfrac{1000}{30}\cdot\displaystyle\int_{20}^{50}k(t)\;\mathrm dt\) und deute diesen im Sachzusammenhang.
(8 BE)
4.
Die Funktion \(k\) beschreibt die Entwicklung der Käferpopulation nur für die ersten 55 Jahre recht gut. Ab dem Zeitpunkt \(t=55\) bleibt bei einer verbesserten Beschreibung die zu diesem Zeitpunkt erreichte Wachstumgsgeschwindigkeit konstant, sodass für \(t > 55\) ein lineares Wachstum vorliegt.
Berechne die momentane Wachstumsgeschwindigkeit bei \(t=55\) und bestimme mit Hilfe der Funktionsgleichung, die ab diesem Punkt die Populationsgröße beschreibt, den voraussichtlichen Zeitpunkt des Aussterbens der Käferpopulation.
(8 BE)
Material
Funktionsgraph