Lerninhalte in Bio
Abi-Aufgaben LF
Basiswissen
Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 2 – Stechmücken

Hinweis: Von den vier Aufgaben sollen in der Prüfung drei ausgewählt und bearbeitet werden.
stechmücke
Abb.1: Südliche Hausmücke (Culex quinquefasciatus)
Apyrase
Abb. 2: Apyrase (Bändermodell)
1
Nenne die in Abbildung 2 dargestellten Strukturebenen des Proteins Apyrase und die sie jeweils stabilisierenden Wechselwirkungen bzw. Bindungen.
6 BE
Durch die Proteine wird eine lokale Entzündungsreaktion ausgelöst. Die typischen Symptome eines Mückenstichs an der Einstichstelle sind daher Juckreiz, Rötung und Schwellung. Sogenannte Thermostifte lindern den Juckreiz, indem sie die betroffene Stelle für drei bis fünf Sekunden auf ca. 55 °C erhitzen.
2
Gib eine mögliche Erklärung für die Wirkung des lokalen Erhitzens auf molekularer Ebene.
4 BE
Kurzfristige Effekte des Thermostifts lassen sich auch neurobiologisch erklären. Abbildung 3 zeigt schematisch einen solchen Erklärungsansatz für die Wirkungsweise eines Thermostifts, Abbildung 4 die an verschiedenen Messstellen abgeleiteten Potenziale.
Thermostift
Abb. 3: Neurobiologische Wirkung eines Thermostifts (schematisch); neuronale Verschaltungen mit Synapsen S1 bis S3 und Messstellen A bis F
Potenziale
Abb. 4: An verschiedenen Messstellen abgeleitete Potenziale
3.1
Fertige eine beschriftete Skizze an (Größe ca. 1/2 Seite), die die Erregungsübertragung an einer erregenden Synapse vom Eintreffen eines Aktionspotenzials bis zur Erregung der nachgeschalteten Zelle darstellt.
8 BE
3.2
Erläutere die an Messstelle F (Abb. 4) abgeleitete Folge von Aktionspotenzialen auf molekularer Ebene. Stelle das an Messstelle E abgeleitete Potenzial in einem Diagramm dar.
8 BE
3.3
Erläutere anhand der Abbildungen 3 und 4 die Wirkungsweise eines Thermostifts.
6 BE
Zur Bekämpfung von Stechmücken werden Insektizide, z. B. Pyrethroide, eingesetzt. Diese blockieren spannungsgesteuerte Natriumionenkanäle in den Nervenzellen der Insekten. In Ländern mit Pyrethroid-Einsatz werden zunehmend gegen diese Wirkstoffe resistente Stechmücken beobachtet.
4
Erläutere die Entstehung dieser Resistenz im Sinne der synthetischen Evolutionstheorie.
8 BE

40 BE
Bildnachweis [nach oben]
Abb. 2:
Swiss Institute of Bioinformatics SWISS-MODEL | B0WJ00_CULQU

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