Lerninhalte in Mathe
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Inhaltsverzeichnis

Einstufiges Zufallsexperiment

Alle Ergebnisse, die bei einem Zufallsexperiment zu einem Ereignis gehören, werden günstige Ergebnisse genannt.
Die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses lässt sich mit folgender Formel berechnen:
\(P(\text{Ereignis})\)
\(=\dfrac{\text{Anzahl der günstigen Ergebnisse}}{\text{Anzahl der möglichen Ergebnisse}}\)
Günstige Ergebnisse bilden also ein Ereignis \(A.\) Alle ungünstigen Ergebnisse bilden dagegen das Gegenereignis \(\overline{A}.\)
\(P(\overline{A})=1-P(A)\)
Beispiel
Ein Bäcker verkauft Donuts mit verschiedenen Toppings: Vollmilchschokolade, Zartbitterschokolade und Erdbeerschokolade.
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Lia bestellt einen Donat.
Um die Wahrscheinlichkeiten der einzelnen Ereignisse zu berechnen, wird folgende Tabelle aufgestellt:
Schokolade Anzahl Wahrscheinlichkeit
Vollmilch \(3\) \(\dfrac{3}{12}\)
Zartbitter \(4\) \(\dfrac{4}{12}\)
Erdbeere \(5\) \(\dfrac{5}{12}\)
Gesamt \(12\) \(\dfrac{12}{12}\)
Lias Lieblingstopping ist Erdbeerschokolade. Die Wahrscheinlichkeit, dass Lia nicht einen Donut mit Erdbeerschokolade bekommt, lässt sich mit dem Gegenereignis berechnen:
\(\quad P(\overline{\text {Erdbeerschokolade}})\)
\(\begin{array}[t]{rll}
&=&1-P(\text{Erdbeerschokolade})  \\[5pt]
&=& 1-\dfrac{5}{12}  \\[5pt]
&=& \dfrac{7}{12}  \\[5pt]
&=& 58\,\%
\end{array}\)